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Der Verteidiger aus St. Petersburg sprach über den italienischen Wettskandal, die Rückkehr in die Nationalelf und über das bevorstehende Spiel zwischen Juventus Turin und Neapel.

St. Petersburg. Domenico Criscito sprach nun über die Zeit, als sein Zimmer auf dem Trainingsgelände in Florenz im Rahmen einer Razzia genauer beäugt wurde. Damals begann er mit Italien die Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Der 25-Jährige war einer von vielen italienischen Fußballern, der mit dem Wettskandal in Italien in Verbindung gebracht wurde. Während der polizeilichen Untersuchung musste er sogar den Kader verlassen.

Criscito mit Comeback in der Nationalmannschaft

Im Gespräch mit Tuttosport sagte Criscito über die Razzia: „Jetzt, ein paar Monate nach diesem verrückten Morgen vom 28. Mai, kann ich mit einem klaren Kopf über all das nachdenken, was passiert ist. Ich muss jetzt alles abschütteln und die Vergangenheit vergessen. Ich konzentriere mich nur auf das Jetzt und auf die Zukunft.“

Erst vor Kurzem wurde der Verteidiger von einem falschen Handeln im Rahmen der Wettskandale erlöst. Sein Comeback in der Nationalmannschaft konnte der 25-Jährige beim WM-Qualifikationsspiel gegen Armenien feiern. Das Spiel endete mit einem 3:1-Sieg für Italien. Der Ex-Genua-Spieler äußerte sich zudem über seine Gefühle nach der Nominierung für die Azurri. „Wieder im italienischen Team zu sein, ist ein einzigartiges Gefühl. Cesare Prandelli hat mit der Nominierung mein Herz erwärmt. Ich fühle mich erleichtert“, sagte Criscito.

Keine Sehnsucht an Italien

Zwischen 2003 und 2011 spielte Criscito in Italien, bevor er für eine unbestätigte Summe von 15 Millionen Euro zum russischen Erstligisten Zenit St. Petersburg wechselte. Wie er behauptet, gibt es bestimmte Aspekte des italienischen Fußballs, von denen er erleichtert ist, nie in ihnen involviert gewesen zu sein: „Wenn es etwas gibt, was ich an Italien nicht vermisse, ist es diese Kontroverse. Sie ist übermäßig, langweilig, ermüdend und manchmal sogar ekelerregend. Wir sollten einige Jahre zurück gehen und uns wieder auf den Fußball konzentrieren und nicht auf das Reden.“

Juventus ist Favorit auf Scudetto

Criscitos Geburtsort liegt in der Nähe von Neapel. Auf der anderen Seite spielte er selbst auch für Juventus Turin. Wer von den beiden Mannschaften am Samstag als Sieger vom Platz gehen könnte, ließ der Verteidiger offen. „Ich bin sicher, dass es ein großartiges Spiel zwischen zwei der stärksten Teams in der Serie A geben wird. Die Bianconeri sind die Favoriten für den Gewinn der Meisterschaft, während Neapel sehr gut spielt. Vergessen wir nicht die letzte Saison, als Antonio Contes Männer Napoli im Coppa-Italia-Finale schlugen“, sagte Criscito.

Eine Prognose wollte der Verteidiger nicht abgeben. Das begründete er mit einem Witz: „Ich möchte keine Prognose abgeben. Falls ich nämlich richtig liegen würde, bekomme ich vielleicht wieder eine Hausdurchsuchung von der Polizei.“

EURE MEINUNG: Soll Criscito auch in die Serie A zurück?
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