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Wieder einmal gibt es Kritik an der WM 2018, dieses Mal kommen die Proteste jedoch aus Russland selber. Es geht um die Auswahl der Spielorte.

Krasnodar. FIFA-Boss Joseph Blatter und Russlands Staatspräsident Vladimir Putin haben sich den Unmut einiger russischer Fußballfans zugezogen. Die Anhänger des Erstligisten Kuban Krasnodar sind darüber verärgert, dass ihre Stadt bei der WM 2018 kein Spielort sein wird.

Protestbrief an Blatter und Putin

„Wir möchten unsere Empörung über die Entscheidung kundtun, dass Krasnodar von der Liste gestrichen wurde“, schrieben die Fans in einem offenen Protestbrief an Blatter und Putin. Darin wird weiterhin behauptet: „Es gibt keine Stadt in Russland, in der der Sport so populär ist wie hier.“

Kuban Krasnodar spielt momentan in der Premier Liga, der höchsten russischen Spielklasse, und hat dort den zweithöchsten Zuschauerschnitt hinter Zenit St. Petersburg. Die Stadt hat rund 750.000 Einwohner und liegt knapp 1.200 km südlich von Moskau.

Bekanntgabe im Fernsehen

In der vergangenen Woche waren in Russland die Spielorte der WM 2018 offiziell im Rahmen einer TV-Show, bei der auch FIFA-Präsident Blatter anwesend war, bekanntgegeben worden. Neben Krasnodar wurde dort auch Jaroslawl von der vorläufigen Liste gestrichen. Die Spielorte lauten: Moskau, St. Petersburg, Kaliningrad, Sotschi, Jekaterinburg, Nischni Nowgorod, Kasan, Samara, Wolgograd, Rostow und Saransk.

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