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Nicht nur die Fußballwelt war von diesem Wechsel überrascht. Auch der Brasilianer hatte den Transfer zum russischen Meister nicht erwartet, wie er nun verriet.

Porto/Petersburg. Diese Meldung kam aus heiterem Himmel. Hulk wechselt vom FC Porto nach Russland zu Zenit St. Petersburg. Der Brasilianer wurde stark mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht, doch ein Wechsel kam nicht zustande. Stattdessen wechselt er in den Osten. Der Angreifer selbst ist vom Angebot überrascht worden.

Eigentlich zufrieden

Der 26-Jährige hatte immer wiederholt, dass er sich bei Porto wohlfühle und er zufrieden sei beim 26-fachen portugiesischen Meister. Trotz einiger Wechselgerüchte und hartnäckiger Verbindungen zu anderen Vereinen war der Stürmer bereit, im Estadio do Dragao zu bleiben.

COUP MIT HULK UND WITSEL
Doch entschied sich der brasilianische Nationalspieler, die Gespräche mit dem russischen Klub aufzunehmen. Nun ging es ganz schnell. Sein Agent informierte ihn, dass beide Vereine sich auf eine Ablösesumme geeinigt haben und nur noch einzelne persönliche Vertragsdetails zu klären sein.

Agent trieb Wechsel voran

„Ich hatte dies nicht erwartet. Nach der Partie am Samstag sagte ich, ich würde Porto helfen, den dritten Titel in Folge zu gewinnen. Plötzlich rief mich mein Agent und sagte, dass er einen Deal gemacht hat“, wurde Hulk auf der offiziellen Homepage des portugiesischen Klubs zitiert.

Der kantige Angreifer sagte weiter: „Ich hatte keine Gründe zu gehen, aber mein Agent hat mich angerufen und gesagt, dass Porto und Zenit eine Vereinbarung erreicht haben. Das wäre gut für mich, Porto und Zenit.“

Schöne Zeit gehabt

Der Brasilianer spielte vier Spielzeiten bei den Blau-Weißen. In 169 Partien für Porto erzielte er 78 Tore und bereitete 60 weitere Treffer vor. „Dies ist ein weiterer Erfolg, doch ein weiterer wichtiger Schritt in meinem Leben. Aber ich muss sagen, dass ich Porto dankbar bin, dass sie mir den Weg nach Europa eröffnet haben. Ich war sehr glücklich in Portugal.“



Mit den „Drachen“ wurde er dreimal portugiesischer Meister und zweimal Pokalsieger. Zudem konnte er 2011 die Europa League gewinnen. Persönlich war die Saison 2010/11 die Beste für den Angreifer, da er mit 23 Treffern Torschützenkönig der Primeira Liga wurde.

Neue Herausforderung

„Ich will auch bei Zenit und in Russland glücklich sein. Ich will fortsetzen, mich in derselben Richtung zu entwickeln: Spiele zu gewinnen und viele Titel, wie ich es mit Porto tat“, so Hulk weiter. Dafür hat er auch einige Zeit, denn er hat einen Fünfjahresvertrag unterschreiben, der bis zum Sommer 2017 datiert ist.

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