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Nach der Attacke gegen den Unparteiischen muss sich der Kapitän des portugiesischen Rekordmeisters mit den Konsequenzen seiner Tat beschäftigen. Er wurde für zwei Monate gesperrt.

Lissabon. Der portugiesische Fußballverband hat Verteidiger Luisao von Benfica Lissabon für zwei Monate gesperrt. Dieses Urteil sprach nun der Verband aus, nachdem der Brasilianer bei einem Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf den Schiedsrichter Christian Fischer umgerempelt hatte. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen.

Was war geschehen?

Nach wiederholtem Foulspiel von Javi García zeigte der Schiedsrichter dem Benfica-Spieler die Gelb-Rote Karte. Sein Teamkollege und Mannschaftskapitän war darüber so aufgebracht, dass er auf den Referee zu stürmte. Der wutentbrannte Verteidiger checkte den Unparteiischen so hart, dass dieser zu Boden ging.

Der Spielleiter war kurzzeitig bewusstlos und musste vom Mannschaftsarzt der Düsseldorfer medizinisch versorgt werden. Fischer erlitt eine Gehirnerschütterung. Schnell wurden Stimmen laut, dass eine solches Verhalten unentschuldbar sei und es Sanktionen für den Spieler geben müsse. Der portugiesische Verband entschied nun über die Höhe der Strafe.

Das Strafmaß

Zusätzlich zur Sperre wurde der Benfica-Mannschaftskapitän zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.550 Euro verurteilt. Der 31-Jährige wird wegen der Sperre vier Spiele in der Champions League, sechs Begegnungen in der portugiesischen Liga und ein Pokalspiel verpassen.


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