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Der deutsche Stürmer in Diensten von Sturm Graz wird in Ried von gegnerischen Fangruppierungen mit Affenlauten verunglimpft. Der Schiedsrichter will nichts gehört haben.

Ried. Beim Spiel der österreichischen Bundesliga zwischen dem SV Ried um Sturm Graz (1:2) am Samstag soll der ehemalige deutsche Jugendnationalspieler Richard Sukuta-Pasu von gegnerischen Fans rassistisch verunglimpft worden sein. Der Wiener Schiedsrichter Gerhard Grobelnik und Rieds Manager Stefan Reiter leugnen jedoch Beschimpfungen jeglicher Art.

„Das ganze Spiel über hat es rassistische Geräusche gegen mich gegeben. Ich bin Profi, mein Job ist es, wegzuhören“, sagte Sukuta-Pasu am Sonntag der APA und fügte an: „In meiner Karriere ist mir das auf dem Fußballplatz noch nie passiert, dass ich rassistisch beschimpft worden bin.“

Schiedsrichter und Manager dementieren Beschimpfungen

Während sich Rieds Spieler beim Deutsch-Kongolesen für das Verhalten ihrer Fans entschuldigten, bestreitet Schiedsrichter Grobelnik, etwas gehört zu haben: „Ich habe nichts wahrgenommen, deshalb ist auch im Schiedsrichterbericht nichts vermerkt, auch kein Mitspieler von ihm hat etwas gesagt. Für mich ist es unverständlich, wie hier etwas aufgebauscht wird.“

Auch Rieds Manager Reiter bestritt die rassistischen Beleidigungen: „Niemand hat etwas gehört, nur er.“ Der 22-Jährige, der in der deutschen Bundesliga für Bayer Leverkusen, St. Pauli und den 1. FC Kaiserslautern gespielt hatte, nannte diese Leugnungen „schockierend“. Bundesliga-Vorstand Georg Pangl kündigte ein entschlossenes Vorgehen an.

 

EURE MEINUNG: Wie kann es überhaupt zu solchen Beschimpfungen kommen?

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