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Die Vorrundengruppen der WM 2014 sind ausgelost! Goal hat für Euch Reaktionen von Beteiligten aus Holland, Brasilien, England, Kamerun, Frankreich und der Schweiz.

Costa Do Sauipe. Die WM 2014 in Brasilien nimmt nun immer konkreter Gestalt an. Für Arjen Robben und die Niederlande zogen die Losfeen um Lothar Matthäus, Zinedine Zidane und Co. dabei am frühen Freitagabend sehr komplizierte Vorrundengegner. In Pool B trifft Oranje auf Spanien, Chile und Australien. "Das ist eine schwierige, aber schöne Gruppe", sagte Robben gegenüber NOS. 

Neben Welt- und Europameister Spanien hob der 29-Jährige besonders die große Qualität der Chilenen um Arturo Vidal und Alexis Sanchez hervor. "Das wird eine echte Aufgabe. Und auch Australien müssen wir erst einmal schlagen", ergänzte der Flügelflitzer des FC Bayern und dachte schon einmal über den weiteren Turnierverlauf nach: "Wenn wir weiterkommen kreuzen wir im Achtelfinale mit der Gruppe der Brasilianer. Sie sind der Topfavorit, also müssen wir Erster werden, um sie zu vermeiden."

Scolari: Alle Gegner gefährlich

Die Selecao hat ihrerseits in Gruppe A drei Gegner zugelost bekommen, die auf den ersten Blick allesamt machbar erscheinen. Dennoch warnt Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari vor allem vor Kroatien. "Sie zeigen guten Fußball und die Spieler stehen bei europäischen Topklubs unter Vertrag", so Scolari zu Sportv über den Gegner im Eröffnungsspiel am 12. Juni 2014 in Sao Paulo. 

Die beiden weiteren Gruppengegner der Gastgeber seien jedoch ebenfalls keineswegs einfache Aufgaben: "Mexiko ist unser großer Rivale, gegen sie haben wir traditionell Schwierigkeiten. Und Kamerun hat in der Vergangenheit speziell großen Nationen immer wieder Probleme bereitet. Wir müssen also auf der Hut sein", verdeutlichte Scolari.

Mission Impossible für Finke?

Trainer von Kamerun ist der ehemalige Coach des SC Freiburg, Volker Finke. Er übte sich nach der Auslosung angesichts des Duells mit dem Gastgeber in Demut. "Im Spiel gegen Brasilien spielen wir gegen eine ganze Nation mit Millionen von Leuten. Das ist eigentlich eine unlösbare Aufgabe, aber wir werden unser Bestes geben", so Finke gegenüber FoxSports Brasil. Gruppenplatz zwei rief der 65-Jährige daher als Ziel aus: "Wir müssen unsere Punkte nicht gegen Brasilien holen, sondern gegen Kroatien und Mexiko."

In Gruppe E geht ein weiterer früherer Bundesliga-Trainer dagegen als einer der Favoriten auf das Weiterkommen ins Rennen. Ottmar Hitzfeld trifft mit der Schweiz auf Ecuador, Honduras und Frankreich. Der 64-Jährige betrachtete die Konstellation dennoch mit Respekt: "Ich bin nicht so blauäugig, dass ich denken würde das wird ein Selbstläufer. Gerade Teams wie Honduras und Ecuador sind taktisch oft gut eingestellt", äußerte Hitzfeld bei der ARD. Die Runde der letzten 16 ist bei den Eidgenossen aber fest eingeplant. "Am Ende sollten wir gemeinsam mit Frankreich weiterkommen."

Frankreich mit Losglück, England vor Hammergruppe

Die Franzosen wollen sich dafür zunächst auf die bislang kaum bekannten Kontrahenten in der Vorrunde einstellen. "Die Schweiz wird der schwerste Gegner werden. Ecuador und Honduras kennen wir weniger", sagte Nationaltrainer Didier Deschamps.

Eine der anspruchvollsten Zusammensetzungen verspricht derweil die Gruppe D. Costa Rica ist auf dem Papier der klare Außenseiter, denn die weiteren Anwärter auf den Achtelfinal-Einzug heißen England, Italien und Uruguay. Three-Lions-Coach Roy Hodgson blickte voraus: "Es ist eine schwere Gruppe. Wir haben in Uruguay und Italien praktisch zwei topgesetzte Mannschaften als Gegner. Wenn wir gut vorbereitet sind, haben wir eine Chance."

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