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In der niederländischen Stadt Leiden wurde ein Schiedsrichter nach einem Freundschaftsspiel von zwei Brüdern tätlich angegriffen. Der 20-Jährige erlitt Knochenbrüche im Gesicht.

Leiden. In den Niederlanden ist es knapp dreieinhalb Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Linienrichter erneut zu einem Gewaltakt gegen einen Unparteiischen gekommen. Ein 20-Jähriger aus Leiderdorp wurde am vergangenen Freitag nach einem Freundschaftsspiel in einer Turnhalle von zwei Spielern angegriffen und krankenhausreif geprügelt.

Der Schiedsrichter erlitt bei der Attacke in Leiden einen doppelten Kiefer- sowie einen Nasenbeinbruch. Dies berichtet die niederländische Zeitung Telegraaf

Täter waren zwei Brüder

Die beiden Angreifer, zwei Brüder im Alter von 15 und 20 Jahren, hatten sich während des von einer Jugendorganisation veranstalteten Spiels ein Wortgefecht mit dem Schiedsrichter geliefert. Als sich die Lage scheinbar wieder beruhigt hatte, schlugen sie auf den Referee - ein Praktikant des Veranstalters - ein. Wenig später wurden die Angreifer von der Polizei zu Hause festgenommen, am Montag geht es vor den Haftrichter.

Anfang Dezember war Linienrichter Richard Nieuwenhuizen im Alter von 41 Jahren nach einem Spiel in Almere zusammengeschlagen worden und einen Tag später verstorben.

 

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