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Louis van Gaal und Joachim Löw durften sechs Mal auswechseln. Der ehemalige Bayern-Trainer nutze dieses Kontingent. Einer, den viele in der Startelf vermuteten, saß auf der Bank.

Amsterdam. Spiele zwischen der Niederlande und Deutschland sind immer echte Fußballklassiker. Bei dem tristen 0:0 am Mittwochabend wirkte aber keiner der Protagonisten so richtig motiviert. Einer, dem man seine Motivation nicht abreden konnte, war Klaas-Jan Huntelaar. Er wollte seine Chance im Konkurrenzkampf mit Robin van Persie nutzen. Der United-Stürmer blieb in Manchester.

Van Gaal muss sich rechtfertigen

 „Ich kann mir vorstellen, dass sich Huntelaar ärgert, aber er weiß, warum es so ist“, erklärte der eigenwillige Nationaltrainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Ich darf die aus meiner Sicht passendsten Spieler bringen, dieses Recht habe ich als Bondscoach. Und deshalb halte ich mich an dieses Recht“, führte van Gaal weiter aus.

Klaas-Jan Huntelaar gilt als einer der besten Stürmer Europas. Sechs Mal durften die beiden Trainer am Mittwochabend auswechseln, Huntelaar schmorte trotzdem 90 Minuten auf der Bank. „Das kann man als Zeichen an Huntelaar interpretieren - aber das ist es nicht. Ich habe Huntelaar vorher erklärt, warum ich mit Kuyt starten wollte“, rechtfertigte sich van Gaal gegenüber de Telegraaf.

Der Stürmer ist sauer

Das freut den Angreifer des FC Schalke 04 natürlich nicht: „Huntelaar ist momentan einfach nicht so gut in Form. Natürlich versteht er das nicht, wenn ich ihm das erkläre. Das ist klar.“

Ob nun weiterer Ärger droht, wird sich zeigen. Schon nach der verkorksten EM der Niederländer im Sommer wurde Klaas-Jan Huntelaar zum Hauptschuldigen der schlechten Stimmung im Team gemacht. Damals noch unter Bert van Marwijk.

Auf die Frage, wie der Schalker Stürmer nach dem Gespräch mit Louis van Gaal reagiert habe, äußerte sich der exzentrische Trainer vielsagend: „Das bleibt hoffentlich unter uns.“

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