thumbnail Hallo,

Der Angreifer muss nun mit den Konsequenzen leben. Der Verband brummte Katidis eine Geldstrafe sowie eine Fünf-Spiele-Sperre auf. Sein Klub ging da härter mit ihm ins Gericht.

Athen. Der griechische Profi Giorgos Katidis ist für seinen Hitlergruß im Anschluss an ein Meisterschaftsspiel von AEK Athen vom nationalen Verband EPO sanktioniert worden. Neben einer Sperre von fünf Spielen wurde der 20-Jährige mit einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro belegt. Zudem darf Katidis in den kommenden drei Monaten kein Stadion besuchen.

Die Pflichspiel-Sperre hat jedoch nur Symbolcharakter. Katidis war bereits von seinem Klub bis Saisonende suspendiert worden. Der griechische Verband hatte den Mittelfeldspieler zudem lebenslang für die Auswahlmannschaften des Landes gesperrt.

„Ich bin kein Faschist“

Bereits nach der Partie entschuldigte sich der Grieche via Twitter: „Ich bin kein Faschist. Ich hätte das nie getan, wenn ich die Bedeutung der Geste gekannt hätte.“

Auch sein Trainer Ewald Lienen nannte Katidis nach der Begegnung einen „jungen Kerl ohne politische Ansichten“ und nahm ihn in Schutz: „Er hat diesen Gruß vielleicht im Internet gesehen, ohne zu wissen, was er bedeutet.“

Dennoch geht Lienen mit dem Jungtalent hart ins Gericht: „Der Junge hat eine ganz große Lektion verdient, aber jetzt stürzt sich ganz Griechenland auf ihn. Was da passiert, geht zu weit. Das war selbstverständlich eine Beleidigung für die Opfer des Nationalsozialismus.“

EURE MEINUNG: Was haltet ihr vom Strafmaß?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig