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Im Europa-League-Duell gegen den HSV stellte sich der 16-Jährige auch den deutschen Fußballfans einmal genauer vor. Es war kein schlechter Eindruck, den der Stürmer in den beiden Spielen hinterließ. In seinem Heimatland ist er inzwischen das Gesprächsthema Nummer Eins.

(dab) Brüssel. In der belgischen Jupiler Pro League ist die reguläre Saison am vergangenen Wochenende beendet worden. Der erst 16-jährige Romelu Lukaku vom RSC Anderlecht beherrschte mal wieder die Schlagzeilen, denn er wurde mit 15 Treffern der jüngste Torschützenkönig in der Geschichte des Landes. Er brach den Rekord von Maurice Bunyan, der in der Saison 1911/12 mit 17 Jahren und 7 Monaten den Titel holte.

Anderlecht dank Lukaku auf Kurs


In den Play-Offs, die über die Vergabe des Meistertitels, kann Lukaku den RSC endgültig zum Titel schießen. Die Anderlechter gehen mit einem Vorsprung von sechs Punkten in die entscheidende Runde und sind damit der haushohe Favorit. Und für Lukaku persönlich stehen die Prognosen auch sehr gut. Der belgische Sportmediziner Chris Goossens hat sich in einem Interview mit der Zeitung „Het Nieuwsblad” zu den Aussichten Lukakus geäußert: „Wenn Lukaku kein Weltstar wird, dann wird niemand mehr ein Weltstar”, erklärte der Arzt.

„Der Prototyp”

„Lukaku ist der Prototyp eines modernen Fußballers. Wenn ich am Computer einen idealen Fußballer schaffen sollte, würde es Romelu Lukaku werden. Er hat alles: Kraft, den Körperbau, Explosivität, Technik und er ist nicht verletzungsanfällig”, war Goosens vom 16-jährigen Stürmer mehr als begeistert.

Eure Meinung: Wie lange sollte Lukaku noch beim RSC Anderlecht spielen, wenn er sich weiterhin so gut entwickelt?

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