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Das Engagement des ehemaligen Bundesliga-Trainers in der Türkei ist vorzeitig beendet. Dies beschloss der Klub mit dem zusammen.

Bursa. Trainer Christoph Daum und der türkische Erstligist Bursaspor gehen getrennte Wege. "Gerne hätte ich mit Bursaspor den Pokal und die Europa-League-Quali geholt. Beides ist möglich. Aufgrund der enormen Proteste der letzten Monate gegenüber dem Verein, habe ich aus Respekt und Verantwortung der Vertragsauflösung zugestimmt", sagte Daum dem Kölner Express: "Es müssen noch einige wichtige Details geklärt werden. Ich wünsche Bursaspor weiterhin viel Erfolg."

Der 60-Jährige hatte den Trainerposten erst im August 2013 übernommen. Sein Vertrag lief noch bis Juni 2015. Am Samstag hatte Bursaspor in der Süper Lig 1:2 (0:0) gegen Aufsteiger Konyaspor verloren, türkische Medien hatten bereits danach über eine Entlassung Daums berichtet. Am Montag durfte Daum die Reise zum Halbfinal-Hinspiel im türkischen Pokal bei Galatasaray Istanbul nicht mehr antreten, auch das Training zuvor leitete er nicht mehr.

Für den Bundesliga-Meistertrainer (1992 mit dem VfB Stuttgart) endet sein fünftes Engagement in der Türkei damit vorzeitig. Jeweils zweimal hat er Besiktas Istanbul und dessen Stadt-Rivalen Fenerbahce betreut, beide Vereine führte der erfahrene Coach ebenfalls zum Meistertitel.

Bursaspor hatte zuletzt drei von vier Spielen in der Süper Lig verloren und sich in der Vorwoche mit einem 0:2 beim Tabellenletzten Kayserispor blamiert. Nach dem 26. Spieltag liegt der Verein als Zwölfter nur vier Punkte hinter Platz vier, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Die Niederlage des Daum-Teams gegen Konyaspor hatte der ehemalige Bundesliga-Profi Theofanis Gekas (66./73.) mit einem Doppelpack besiegelt. Für Bursa traf Enes Ünal (90.), Gäste-Spieler Erdinc Yavuz sah noch die Gelb-Rote Karte (90.+1).

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