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Galatasaray empfängt nach der Entlassung von Coach Terim Rizespor. Fenerbahce gastiert bei Genclerbirligi.

Istanbul. Vor dem 6.Spieltag der Süper Lig könnten die Vorzeichen bei Galatasaray und Fenerbahce nicht unterschiedlicher sein. Während Gala eine chaotische Woche hinter sich hat und dringend einen beruhigenden Sieg braucht, herrscht beim Stadtrivalen eitel Sonnenschein. Nun muss nur noch der Knoten bei einem Stürmer mit Ladehemmung platzen.

Galatasaray - Caykur Rizespor (Samstag, 18 Uhr)

Galatasaray hat eine turbulente Woche hinter sich. Zunächst wurde das Derby gegen Besiktas, das man in der zweiten Hälfte durch Tore von Didier Drogba gedreht hatte, abgebrochen, wenig später wurde überraschenderweise Trainer Fatih Terim entlassen. Mit der Heimpartie gegen Aufsteiger Caykur Rizespor kehrt der Meister nun zum Tagesgeschehen zurück.

Ein Nachfolger für Terim ist noch nicht gefunden, gegen Rize wird die Mannschaft von den Terim-Assistenten Ümit Davala und Hasan Sas betreut. Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft, die auf den rotgesperrten Felipe Melo verzichten muss, die Turbulenzen der letzten Tage wird wegstecken können. Ein Dreier gegen Rize ist nach den Punktverlusten der letzten Wochen Pflicht, könnte sich aber als schwierig erweisen.

Der Aufsteiger hat einen fabelhaften Saisonstart hingelegt, befindet sich auf Platz drei und hat bisher doppelt so viele Punkte gesammelt wie Gala. Weitere Brisanz erhält die Partie durch einen prominenten Stadiongast. Fatih Terim teilte der Mannschaft bei seiner Verabschiedung mit, dass man sich schon gegen Rize wiedersehen werde. Er wird im Rahmen seiner Tätigkeit als Nationaltrainer im Stadion sein, um die Nationalspieler beobachten.

Genclerbirligi - Fenerbahce (Sonntag, 18:00)

Während es beim Erzrivalen drunter und drüber geht, ist bei Fenerbahce nach wackligem Saisonstart inzwischen längst Ruhe und Zufriedenheit eingekehrt. Die Mannschaft von Coach Ersun Yanal hat vier Ligaspiele in Folge gewonnen. Da passt es ins Bild, dass mit der triumphalen Rückkehr von Moussa Sow, der nach wochenlanger Suspendierung einen Dreierpack schaffte, auch der letzte Nebenkriegsschauplatz beseitigt wurde.

Vor dem Gastspiel in Ankara wird nun darüber spekuliert, ob Ersun Yanal eine neue, offensivere Taktik anwenden wird. Unter der Woche soll er in den Trainingsspielen das Offensivquartett Dirk Kuyt, Pierre Webo, Moussa Sow und Emmanuel Emenike, aus dem bisher immer jeweils einer aus der Startelf weichen musste, zusammen aufgestellt haben.

Falls Yanal sich doch gegen das Experiment entscheidet, wird er wie in den vergangenen Wochen rotieren und diesmal Emenike statt Webo auflaufen lassen. Emenike läuft seit seiner erneuten Ankunft bei Fener noch immer seiner Form hinterher und wartet noch auf seinen ersten Treffer. Gegen Genclerbirligi soll der Knoten beim Nigerianer nun endlich platzen. Es würde zum derzeit harmonischen Gesamtbild bei Fener passen.

EURE MEINUNG: Spiel eins nach Terim und den Ausschreitungen - findet Gala wieder in die Spur?

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