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Die Süper Lig startet in die neue Saison und die beiden Topfavoriten aus Istanbul wollen von Beginn an punkten.

Istanbul. Auf ein Neues! Die Süper Lig geht in die Saison 2013/2014, und die beiden Topfavoriten Fenerbahce und Galatasaray peilen beide den bestmöglichen Start in den Titelkampf an. Bei Fener gibt Präsident Aziz Yildirim die Marschrichtung vor, während es bei Gala bereits vor dem Saisonstart rumort, ein Stürmerstar soll unzufrieden sein.

Konyaspor - Fenerbahce (Samstag, 20:45 im Liveticker)

Fenerbahce gastiert zum Saisonstart bei Aufsteiger Konyaspor. Beim Vizemeister haben es mit Alper Potuk und Emmanuel Emenike nur zwei von fünf Neuzugängen in den Kader geschafft. Abwehrmann Bruno Alves ist nach seiner Gelb-Roten Karte im Supercup gesperrt, der Ex-Leverkusener Michal Kadlec sowie Samuel Holmen fallen der neuen Ausländerregelung zum Opfer und wurden vom neuen Trainer Ersun Yanal nicht berücksichtigt. Dazu fallen mit dem ebenfalls gesperrten Torwart Volkan Demirel und den verletzten Mehmet Topal und Gökhan Gönül weitere wichtige Namen aus.

Trotzdem herrscht vor dem Duell mit dem Aufsteiger, gegen den man von bisher 24 Aufeinandertreffen nur eines verloren hat, Zuversicht bei Fener. Präsident Aziz Yildirim gab mit markigen Worten in einer öffentlichen Erklärung die Marschrichtung für die neue Saison vor: "Die Partie gegen Konyaspor ist der Auftakt zu 34 kniffligen Wochen. Wir sind für dieses schwierige Abenteuer gewappnet und glauben fest daran, dass die Fenerbahce-Flagge am Saisonende am Gipfel der Tabelle wehen wird." Mit einem Erfolg in Konya wäre der erste Schritt getan.

Galatasaray - Gaziantepspor (Montag, 20:45 im Liveticker)

Gala gewann zwar vor einer Woche den Supercup gegen den Erzrivalen Fenerbahce und tankte damit Selbstvertrauen vor dem Auftakt, trotzdem herrscht vor dem ersten Auftritt gegen Gaziantep Unruhe. Grund dafür ist Stürmer Burak Yilmaz. Der Torschützenkönig der vergangenen Saison saß im Supercup die gesamte Spielzeit auf der Bank und machte bei der Feier nach dem Spiel einen demonstrativ unglücklichen Eindruck. Zudem ließ Fatih Terim in der Vorbereitung oft im 4-2-3-1 mit Didier Drogba als alleiniger Spitze spielen. Gerüchte über eine aufkommende Unzufriedenheit Buraks und Interessenten aus dem Ausland ließen nicht lange auf sich warten.

Ob der Systemwechsel langfristig angelegt ist oder nur daran lag, dass Burak zu Beginn der Vorbereitung verletzt war, ist unklar. Daher wird mit Spannung erwartet, ob Terim das neue System beibehält oder ob es wieder zur Doppelspitze Drogba-Burak kommt. Zudem sorgt die neue Ausländerregelung auch bei Terim für Kopfschmerzen. Den Triumph im Supercup musste Neuzugang Aurelien Chedjou von der Tribüne aus mitansehen, gegen Gaziantep wird Terim sich wohl zwischen ihm und dem in der Vorbereitung starken Nordin Amrabat entscheiden müssen.


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