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Die Trainer-Legende erinnert sich an ein Spiel mit RB Salzburg gegen Rapid Wien und glaubt, dass es dort nicht mit rechten Dingen zuging. Beweise hat er allerdings nicht.

Wien.  Die italienische Trainer-Ikone Giovanni Trapattoni hat nach den neuesten Enthüllungen im Fußball-Wettskandal Geschehnisse bei einem Spiel seines früheren Klubs RB Salzburg als höchst verdächtig dargestellt.

Heimpleite gegen Rapid Wien manipuliert?

Der 73 Jahre alte Trapattoni, mittlerweile Teamchef Irlands, glaubt, dass es bei der 0:7-Heimpleite am 23. März 2008 in Österreichs Bundesliga gegen Rapid Wien nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Dies berichtet das ORF.

„Das ist unmöglich“

„Wir haben als Tabellenführer verloren, nachdem wir drei Tore innerhalb von fünf Minuten bekommen hatten. Nach dem Spiel habe ich mir gedacht: Das ist unmöglich“, sagte „Trap“ demnach vor dem Länderspiel der Iren am Mittwoch gegen Polen (2:0). RB hatte bei der Pleite vor fast fünf Jahren bereits nach 17 Minuten 0:4 zurückgelegen. „Ich dachte mir: Die sind entweder Idioten oder sie stehen unter Drogen oder sie haben das Spiel verkauft, aber dafür habe ich natürlich keine Beweise“, sagte Trapattoni.

380 manipulierte Spiele

Die europäische Polizeibehörde Europol hatte am Montag bekanntgegeben, dass es zwischen 2008 und 2011 insgesamt 380 manipulierte Spiele in Europa gegeben haben soll. In rund 300 weiteren verdächtigen Partien, die zumeist außerhalb Europas stattgefunden haben, laufen derzeit Ermittlungen. Insgesamt sollen 425 Spieler, Schiedsrichter, Funktionäre und Kriminelle involviert gewesen sein.

EURE MEINUNG: Hat Trapattoni mit seinen Vermutungen recht?

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