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Es hätte eine Rückkehr in die alte Heimat werden sollen, doch Zinedine Zidane bleibt Real Madrid treu und wechselt nicht nach Frankreich.

Bordeaux. Der Welt- und Europameister Zinedine Zidane wird nicht neuer Trainer des französischen Erstligisten Girondins Bordeaux. Präsident Jean-Louis Triaud schloss eine Rückkehr des früheren Weltfußballers, der von 1992 bis 1996 als Spieler bei Girondins war, gegenüber dem Radiosender RTL aus: "Wir waren in Verbindung, konnten ihn aber nicht davon überzeugen, zu uns zu kommen."

Zidane lebt mit seiner Familie in Madrid und ist derzeit Assistenztrainer unter Carlo Ancelotti beim spanischen Rekordmeister Real, mit dem er am 24. Mai (20.45 Uhr/LIVE! im Goal-Ticker) im Finale der Champions League auf den Stadtrivalen Atletico trifft. Zwei seiner Söhne spielen im Nachwuchs der Königlichen. 

Zidane spielte selbst jahrelang für Real und gewann mit ihnen 2002 die Champions League. Seit Sommer 2013 sitzt er neben Ancelotti auf der Bank, zuvor war er bereits im Management Reals tätig, doch musste seinen Platz nach einem Disput mit dem damaligen Trainer Jose Mourinho räumen.

Sagnol neuer Favorit

Nach der Absage des 41-Jährigen soll laut L'Equipe Willy Sagnol das Traineramt in Bordeaux übernehmen. Sagnol soll sich am Freitag mit den Klubverantwortlichen treffen, um die letzten Vertragsdetails auszuhandeln.

Der Ex-Nationalspieler, der bisher die U21-Nationalmannschaft von Frankreich trainierte, spielte von 2000 bis 2009 für den Rekordmeister aus Bayern, ehe er wegen anhaltender Beschwerden an der Achillessehne seine Karriere beenden musste. Mit den Münchnern wurde der Franzose fünfmal deutscher Meister und viermal DFB-Pokal-Sieger. Zudem gewann er 2001 mit den Bayern die Champions League. Später arbeitete Sagnol auch als Sportdirektor für den französischen Verband FFF.

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