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Die Fast-Food-Kette hat mit einer Werbekampagne offenbar einen wunden Punkt bei Gignac gefunden. Jetzt geht der Stürmer gerichtlich dagegen vor.

Marseille. Olympique Marseilles Andre-Pierre Gignac geht gerichtlich gegen eine Werbekampagne von Burger King vor. Die Burger-Kette nutzt einen Fangesang gegen den Stürmer und hatte per Twitter eine eher fade Erklärung parat.

Aufgrund seiner bulligen Statur singen gegnerische Fans über den Angreifer regelmäßig "Un Big Mac pour Gignac" ("Ein Big Mac für Gignac"), was Burger King jetzt für eine Kampagne aufgriff. Über dem Foto eines Burgers ist zu lesen: "Un Whopper pour Gignac". Der 28-Jährige fand das offenbar nicht lustig und verklagt die Fast-Food-Kette jetzt auf Schadensersatz.

"Das Bild hängt über seinem Schrank in der Kabine"

"Wir waren nie gut im Reimen, Burger sind unser Ding", lautete die Erklärung des Burger-Riesen via Twitter. Gignacs Mitspieler Brice Dja Djedje fand die Idee dagegen "ziemlich schlau, obwohl Andre eigentlich gar nicht so viele Hamburger isst. Das Bild hängt jetzt über seinem Schrank in der Kabine", berichtete Djedje gegenüber der L'Equipe.

Allerdings dürfte Burger King einen wunden Punkt bei Gignac getroffen haben. Der Stürmer wurde 2011 bereits von seinem damaligen Trainer Didier Deschamps zu einer Kur verdonnert, weil er laut Deschamps nicht fit genug war und Gewicht verlieren sollte

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