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Lionel Messi schwört dem FC Barcelona ewige Treue

Der Sieg gegen Getafe war souverän und schaffte eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel. Doch die Rückkehr von Messi stellte alles andere bei Barcelona in den Schatten.

Barcelona. Beim 4:0-Hinspielsieg des FC Barcelona gegen FC Getafe im Achtelfinale des spanischen Pokals feierte Angreifer Lionel Messi mit seinem Doppelpack ein Comeback nach Maß. Im Spitzenspiel gegen Atletico Madrid könnte er nach seiner Rückkehr erstmals wieder in der Startelf stehen. Trotz Lockrufe von Paris St. Germain unterstrich der Argentinier, den Katalanen treu zu bleiben.

"Mein Plan ist es, hier zu bleiben und meine Karriere bei Barcelona zu beenden", sagte der 26-Jährige nach dem Spiel. Damit schob er allen Gerüchten um einen eventuellen Wechsel in die französische Hauptstadt einen Riegel vor.

Erstmals seit Ende November kam der vierfache Weltfußballer wieder zum Einsatz. In der 64. Spielminute wurde Messi unter euphorischem Jubel im Camp Nou eingewechselt und traf in der Nachspielzeit gleich doppelt (90, 90+2). "Er hatte eine schwere Verletzung, aber er hat nicht vergessen, wie man spielt", so Kapitän Carles Puyol in der AS. "Er hat sehr hart trainiert und dies hat er gezeigt. Das ist es, was Topspieler tun."

Gegen Atletico in der Startelf?

Am Samstag trifft Barcelona im Spitzenspiel der Primera Division auf den Tabellenzweiten Atletico Madrid. Ob der Angreifer von Beginn an spielen wird, steht bisher noch nicht fest. Messi dazu: "Ich fühle mich körperlich gut, ich habe keine Schmerzen." Doch er müsse erst Rücksprache mit dem Trainer und den Ärzten halten.

Sein Teamkollege Puyol äußerte sich ebenfalls zurückhaltend hinsichtlich eines Startelf-Comebacks: "Ich weiß nicht, ob er anfangen wird." Man müsse hart dafür arbeiten und schlussendlich "entscheidet der Trainer" über seinen Einsatz. Der 35-Jährige warnt vor dem Team von Trainer Diego Simone: "Es ist ein Spiel gegen eine der besten Mannschaften der Welt."

Streich Nummer fünf?

Der Argentinier ist stolz, dass er erneut in der engeren Auswahl für den Weltfußballer des Jahres steht. "Ich gehe wie immer zu Gala", so Messi: "Es ist eine Freude zu den besten Drei zu gehören." Den Ausgang will er akzeptieren, egal ob er gewinnt oder nicht: "Das Ergebnis wird sein, wie es sein wird."

Für ihn seien die "wichtigen Preise" die mit dem Team, doch er möge auch die individuellen Auszeichnungen. Aufgrund seiner Verletzung absolvierte Messi in dieser Saison lediglich 17 Partien, in denen er 16 Treffer erzielte und vier weitere Tore vorbereitete. Beim FC Barcelona hat "La Pulga" einen Vertrag bis Sommer 2018.

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