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Begnadigung für Leonardo: Die Sperre gegen den Brasilianer wird aufgehoben. Über eine Revision wird aber aktuell bereits nachgedacht.

Paris. Das Verwaltungsgericht von Paris hat die Sperre für den ehemaligen Sportdirektor vom französischen Meister Paris St. Germain, Leonardo, aufgehoben. Dies bestätigte der Anwalt des 44-Jährigen der Nachrichten-Agentur AFP. Der französische Fußball-Verband FFF erwägt eine Revision.

Der Brasilianer Leonardo hatte nach dem Ligaspiel am 5. Mai gegen Valenciennes (1:1) den Unparteiischen Alexandre Castro vor laufenden TV-Kameras mit der Schulter gestoßen. Zunächst war er für neun Monate gesperrt worden, doch in einem Berufungsverfahren wurde die Sperre auf 14 Monate verlängert.

Rücktritt nach Cavani-Verpflichtung

Am 17. Juli trennten sich dann die Wege von Leonardo und PSG. Eigentlich wollte man die Zusammenarbeit erst am zweiten September, nach dem Ende der Transferperiode, beenden. Es kam anders. Die Verpflichtung von Edison Cavani vom SSC Neapel war somit die letzte Amtshandlung von Leonardo als Sportdirektor der Pariser.

Das Gericht schloss sich augenscheinlich der Auffassung der Leonardo-Anwälte an, dass ein Vereins-Offizieller nicht von der Sportgerichtsbarkeit eines Verbandes verurteilt werden könne, da er keine eigene Verbandslizenz besitze.

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