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Andreas Wolf gehörte beim Zweitligisten AS Monaco zum Mannschaftsgerüst. Trotz einer längeren Verletzung und der großen Investitionen glaubt er an einen Stammplatz in der Ligue 1.

Monaco. Andreas Wolf geht trotz der großen Investitionen beim AS Monaco davon aus, dass er auch in der kommenden Saison gesetzt sein wird. Der ehemalige Bundesliga-Profi führte die Mannschaft als Kapitän in die Ligue 1 und spricht häufig mit dem russischen Besitzer Dmitri Rybolowlew.

Der Präsident der Monegassen verpflichtete bislang für insgesamt 130 Millionen Euro James Rodriguez und Joao Moutinho (beide vom FC Porto), Radamel Falcao (Atletico Madrid) und Ricardo Carvalho (Real Madrid, ablösefrei).

"Bislang wurden überwiegend Offensivspieler geholt. Ich habe ein halbes Jahr wegen einer Meniskusoperation verpasst. Wenn ich wieder zu hundert Prozent fit bin, werde ich auch spielen", erklärte Wolf in einem Interview mit Bild am Sonntag.

Bleibt Wolf Kapitän?

"Wir haben 36 Mann im Kader. Davon werden nicht alle bleiben. Doch der Verein weiß, dass es wichtig ist, ein Gerüst von Arbeitern zu haben, die alles für diesen Verein geben", so der 30-Jährige. Ob er auch Kapitän bleibt, wollte er jedoch nicht vorhersagen: " Keine Ahnung. Der Trainer wird entscheiden. Es kommen ja ein paar Spieler mit Erfahrung und Qualität, die ein paar Euro kosten."

Wolf, der in der Bundesliga für den 1. FC Nürnberg und Werder Bremen aktiv war, spricht zudem öfters mit Investor Rybolowlew über die Stimmung im Team: "Ich habe einen guten Draht zu ihm. Er will viel wissen, was in der Mannschaft los ist."

Die Gespräche mit dem Milliadär finden in russischer Sprache statt - Wolf wurde in Chudschand, Tadschikistan geboren. Auch bei Transfers wird der Abwehrchef gefragt: "Natürlich hört er sich meine Meinung an. Aber entscheiden tun andere."

In der abgelaufenen Saison bestritt Wolf 21 Spiele in der Ligue 2 und erzielte dabei zwei Tore.

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