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Der Schwede wechselte vor der Saison vom AC Mailand zu PSG in die französische Ligue Un. Er selbst sieht sich nun auf dem höchsten Niveau seiner Karriere.

München. Seit Jahren zählt Zlatan Ibrahimovic zu den besten Stürmern der Welt. Als Fußballer ist er ein Genie, als Mensch wird er oft auch kritisch beäugt. Seit dieser Saison spielt der Schwede nun für Paris Saint-Germain in der französischen Ligue 1. In einem Interview mit Spox.com sprach der 31-Jährige über sein Image, das „Projekt“ PSG und den FC Bayern München unter Pep Guardiola.

Rund 130 Millionen Euro hat PSG vor Saisonbeginn in neue Spieler investiert, darunter auch Ibrahimovic. Obwohl die Ligue Un gegenüber anderer europäischer Ligen weniger angesehen ist, bereut der Topstürmer seinen Wechsel nicht: „In Frankreich wächst etwas und dafür tut Paris Saint-Germain viel. Durch unser Projekt werden mehr Leute auf die Ligue Un aufmerksam und interessieren sich für den französischen Ligafußball. Wir müssen das Niveau steigern, die Welt schaut auf uns.“

„Es gab nie einen besseren Zlatan“

Zudem hofft Ibrahimovic, in Paris etwas Großes erreichen zu können: „Ich bin von dem Projekt überzeugt, sonst wäre ich nicht gekommen. Ich hoffe, dass wir mit PSG Geschichte schreiben können in den nächsten Jahren und sich die Leute später daran erinnern, was wir mit diesem Klub, mit dieser Mannschaft geschafft haben“, rechtfertigte er seinen Wechsel.

Lange warten will „Ibrakadabra“ auf den Erfolg aber nicht, sieht er sich doch momentan auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn angekommen: „Ich will schnellstmöglich Ergebnisse sehen. Man kann nicht zu mir kommen und sagen: 'Das dauert hier ein paar Jahre, bis wir erfolgreich sind.‘ Ich bin jetzt hungrig, lebe im Hier und Jetzt und bin auf dem höchsten Niveau meiner Karriere. Es gab nie einen besseren Zlatan als in den letzten sechs Monaten.“


„Dass die Bayern ihn bekommen haben, beweist die Macht des deutschen Fußballs.“


- „Ibra“ zur Guardiola-Verpflichtung

Ziel: Champions-League-Sieg

Deshalb formuliert der Knipser ein klares Ziel: „Ich will Champions-League-Sieger werden. Wir haben mit PSG die Möglichkeit dazu.“

Auch zum FC Bayern München und Pep Guardiola, unter dem er beim FC Barcelona gespielt hat, äußerte sich Ibrahimovic anerkennend. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft und bekommen mit Pep Guardiola jetzt auch noch einen fantastischen Trainer.“ Dass Guardiola auch bei Bayern einschlagen wird, daran hegt er keinen Zweifel: „Er hat dort die gleichen Voraussetzungen wie in Barcelona und kann dort so arbeiten wie bei Barca. Dass die Bayern ihn bekommen haben, beweist die Macht des deutschen Fußballs.“

Bundesliga? „Warum nicht“

Obwohl sein Vertrag bei Paris Saint-Germain noch bis 2015 läuft und er bereits in fast allen europäischen Top-Ligen gespielt hat, schließt Ibrahimovic einen weiteren Wechsel nicht aus und kann sich sogar die Bundesliga vorstellen: „Ich weiß nicht, was in der Zukunft passieren wird. Niemand weiß das. Aber warum nicht? Wer hätte gedacht, dass ich jemals in Frankreich spielen werde?“ Zudem sei Bayern „ein großartiger Klub mit einer großen Geschichte und einer super Mannschaft.“

Dass er für viele Fans und Experten bereits als Legende des europäischen Fußballs gilt, lässt den extrovertierten Kicker dagegen kalt. „Ich will nur gut Fußball spielen. Ich überlasse es den Leuten, ob sie mich für eine Legende oder sonst etwas halten. Darüber sollten die Leute reden, wenn ich meine Karriere beende“, konzentriert er sich einmal mehr auf das „Hier und Jetzt“.

Für PSG hat sich das investierte Geld in den Stürmer jedenfalls schon gelohnt. Ibrahimovic erzielte in dieser Saison bereits 20 Treffer für den französischen Tabellenführer und lieferte zudem sechs Torvorlagen.

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