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Der englische Fußballer von Olympique Marseille holte in einem Interview zu einem Rundumschlag gegen die Medien von der Insel aus. Seine Tätlichkeit bereut er.

Marseille. Der englische Mittelfeldspieler Joey Barton hat die englische Presse scharf kritisiert. Die pausenlose Berichterstattung hätte negative Konsequenzen für die Spieler, aber auch für die Schiedsrichter, so der 30-Jährige. Barton ist vor allem für seine zahlreichen Aussetzer auf und neben dem Platz bekannt. Ein ganz bestimmtes Vergehen aus der letzten Saison würde er aber gerne rückgängig machen. Barton spielt seit dieser Saison für Olympique Marseille.

Kritik an englischen Medien

Der Mittelfeldmann, der von den Queens Park Rangers an den französischen Klub verliehen wurde, warf den englischen Medien in einem Interview mit BBC Radio 5 Live’s Kicking Off eine übermäßige und gleichzeitig einseitige Berichterstattung vor. „Die Medien verfolgen die Spiele in England mittlerweile fast schon exzessiv“, so Barton.

Als Beispiel nannte er die Diskussionen um Gareth Bale von Tottenham Hotspur, der regelmäßig mit Schwalbenvorwürfen zu kämpfen hat. „Gareth Bale war zuletzt ein Opfer davon und hat die Medienvorwürfe mit sich herumgeschleppt.“ Auch die Schieds-und Linienrichter seien davon nicht unbeeinflusst, so Barton. Auch sie „lesen die Zeitung und können das nicht alles ignorieren.“

Gleichzeitig ermahnte er die Spieler, sich der Situation anzupassen: „Die Spieler müssen für ihr Verhalten die Verantwortung übernehmen. Das alles gehört zu unserem Job dazu.“

Reue nach 12-Spiele-Sperre

Barton war am letzten Spieltag der vergangenen Saison nach einer Tätlichkeit gegen Carlos Tevez und Sergio Agüero für insgesamt zwölf Spiele gesperrt worden. „Ich würde liebend gerne zurückgehen, die Geschichte ändern und nicht auf ihn reagieren“, gab er zu. „Allerdings hat er mir auch ins Gesicht geschlagen“, schränkte er jedoch ein.

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