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Frankreich: Bosse sehen Existenz der Ligue 1 durch Steuerpläne bedroht

Frankreich: Bosse sehen Existenz der Ligue 1 durch Steuerpläne bedroht

Gettyimages

In Deutschland alle Jahr wieder ein Wahlkampfthema, in Frankreich vermutlich schon bald Realität: Durch die Einführung einer Reichensteuer sieht sich die Liga aber in Gefahr.

Paris. Frankreichs Regierung plant Berichten zufolge die Einführung einer Reichensteuer. Schön und gut werden viele sagen, wird auch Zeit. Die Bosse der Ligue 1 sehen aber damit erhebliche Probleme auf die Vereine zukommen.

„Desaströser Einfluss“

In einer gemeinsamen Erklärung der Vereinigung der Profiklubs (UCPF), des Verbandes der Profispieler (UNFP) und der Liga (LFP) heißt es laut sport1.de: „Die Steuern werden auf den französischen Fußball einen desaströsen Einfluss haben.“

Verlust von 150 Millionen Euro befürchtet

UCPF-Chef Philippe Diallo bezifferte den Verlust für die Klubs der Ligue 1 einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge auf bis zu 150 Millionen Euro. Bereits im vergangenen Jahr „haben wir einen Verlust von 131 Millionen Euro gemacht. Die Auswirkungen in dieser ungünstigen Lage werden enorm sein“.

Frankreich plant Reichensteuer von 75%

Frankreichs Regierung will die Schuldenlast unter anderem mit der Einführung einer Reichensteuer von 75% verringern. Menschen mit einem Einkommen über eine Million Euro wären davon betroffen.

Folgen für Ligastars

Im Fußball hätte dies für Stars wie Zlatan Ibrahimovic durchaus spürbare Folgen. Der Schwede in Diensten von Paris Saint-Germain verdient etwa neun Millionen Euro per anno, müsste also dann etwa sechs Millionen an den Staat abtreten.

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