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Der schwedische Angreifer möchte seine Lieblingsnummer bei seinem neuen Arbeitgeber tragen. Der Haken an der Sache, diese ist bereits vergeben. Ein Streit liegt in der Luft.

Paris. Erst kürzlich wurde der Transfer von Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand zu Paris Saint-Germain unter Dach und Fach gebracht. Nun droht der erste Konflikt mit dem schwedischen Superstar. Der Stürmer möchte gerne seine Lieblingsnummer tragen, doch diese ist bereits länger im Besitz von Nenê. Das Konfliktpotential steigt.

Unendliche Geschichte

Der frühere „Rossoneri“- Angreifer möchte gerne die Nummer Zehn auch im Verein tragen. In der Nationalmannschaft der „Tre Kronor“ läuft er schon längere Zeit mit seiner favorisierten Trikotnummer auf. Doch bei seinen zahlreichen Vereinsstationen wurde ihm diese Ehre noch nicht zuteil. Denn bei allen Klubs war die Zehn bereits von anderen Spielern blockiert gewesen. Bei Ajax Amsterdam hatte sie Rafael van der Vaart, Alessandro Del Piero bei Juventus Turin, Adriano bei Inter Mailand, beim Stadtrivalen von AC Mailand Clarence Seedorf und in Barcelona Lionel Messi.

Der Pakt

Dabei war er seiner Wunschzahl so nah wie nie zuvor. Denn der Vizepräsident Adriano Galliani hatte dem 30-Jährigen die Nummer versprochen, wenn Seedorf den Klub verlassen würd. In diesem Sommer war es soweit und der Holländer wechselte nach Brasilien. Doch der Pakt war hinfällig, denn der Schwede wechselte ebenfalls den Arbeitgeber.

Teil des Deals?

Nach der Verlautbarung des Transfers zum PSG sagte der Stürmer zu Reportern: „Nichts wurde in Bezug auf meine Nummer beschlossen, aber wenn die Verantwortlichen mir einen Gefallen tun wollen, wissen sie, was sie zu tun haben.“ Zumindest hat der Angreifer seinen Wunsch nach seiner „Zehn“ gegenüber der Vereinsleitung geäußert.

Auch Sportdirektor Leonardo gibt zu, dass noch keine Entscheidung in dieser Sache gefallen ist. Besonders da der brasilianische Außenspieler mit einem Transfer liebäugelt. Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2013.
„Wir haben jetzt noch nicht entschieden, ob sich ein Weggang eines anderen Spielers bald ergeben wird", sagte Leonardo gegenüber der Le Parisien. Mit einem Wechsel von Nene würde sich die „Nummern-Problematik“ in Luft auflösen. 

Wechsel als Problemlöser?

Der 31-jährige Brasilianer wurde in der letzten Woche mit einem Wechsel zu Corinthians in Verbindung gebracht. Doch der Hauptstadt-Klub schob diesem Transfer einen Riegel vor und will erst einmal auf die Dienste des aktuellen Zehners nicht verzichten. In der vergangenen Saison wurde Nenê mit 21 Treffern Torschützenkönig und teilte sich den Platz an der Sonne mit Olivier Giroud, der zum FC Arsenal wechselt.

Der Schlichter

Der PSG-Stürmer Guillaume Hoarau versuchte sich als „Friedensstifter“ und wollte vermitteln. Er bot dem Neuzugang aus Italien seine Nummer Neun an. Doch knüpfte er dies an eine Bedingung. „Wenn er mich auf Französisch fragt, würde ich ihm sie [Die Neun] geben. Das ist die Bedingung", scherzte Hoarau gegenüber L'Equipe.


EURE MEINUNG: Sollte Ibrahimovic die Zehn bekommen? Greift sein Superstar-Bonus? Oder ist er nur eine „Diva“?
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