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Die Vereine in Frankreich müssen tief in die Tasche greifen. Auch Klubs mit Stars wie Zlatan Ibrahimovic oder Radamel Falcao müssen den neuen Steuersatz zahlen.

Paris. Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande ist im Streit mit den Fußball-Klubs der Ligue Un um die geplante Reichensteuer hart geblieben. Nach einem Gespräch mit den Vereinspräsidenten bekräftigte Hollande, dass es keine Ausnahmen geben werde. Somit auch nicht für Vereine wie Paris Saint-Germain oder dem AS Monaco.

Die Steuer gelte "für alle betroffenen Firmen". Die Vereinigung der professionellen Fußball-Vereine (UCPF) kündigte daraufhin an, den bereits geplanten Streik am letzten November-Wochenende in die Tat umzusetzen. Alle Spiele der ersten und zweiten Liga sollen ausfallen.

Liga: Hollande hat nicht zugehört

"Der Präsident hat zwar aufmerksam gelauscht, uns aber nicht gehört", sagte Frederic Thiriez, Chef der französischen Fußball-Liga, nach dem Treffen mit dem Staatsoberhaupt. "Es wurde heute keine Lösung gefunden, also werden wir unsere Kräfte mobilisieren", ergänzte Thiriez.

Alle Unternehmen, die Angestellten mehr als eine Million Euro pro Jahr bezahlen, sollen ab dem 1. Januar zunächst für zwei Jahre mit 75 Prozent Steuern zur Kasse gebeten werden. Für die Vereine der Ligue 1 bedeutet der Steuerplan der Regierung Hollande eine Gesamt-Mehrbelastung von 44 Millionen Euro, 20 Millionen würden allein auf Meister Paris St. Germain entfallen. Ursprünglich wären für PSG sogar mehr als 30 Millionen Euro denkbar gewesen, doch die Regierung deckelte die Zahlung bei fünf Prozent des Unternehmensumsatzes.

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