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Die früher französische Sportministerin Marie-George Buffet kann Doping bei der WM '98 nicht ausschließen: „Wir werden niemals Gewissheit über alles haben, was damals passierte.“

Paris. Die damalige Sportministerin Marie-George Buffet äußerte sich am Rande einer Senatssitzung zu etwaigen Dopingvorwürfen gegen das französische Nationalteam tiefgründig. Sie kann Doping nicht ausschließen.

Unterstellungen und medialer Druck

 „Mir wurde unterstellt, dass ich den guten Zustand der französischen Nationalmannschaft verhindern wollte. Ich fühlte mich isoliert und habe mich gewehrt - dafür musste ich mich fast entschuldigen“, so Buffet gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Sie beklagte ebenfalls, dass man sich damals nicht richtig im Kampf gegen Doping aufgestellt hat: „Es gab nie eine Richtlinie in diesem Anti-Doping-Programm. Das muss es aber geben für die nächste Ära.“ 1998 gab es keine Anti-Doping-Agentur in Frankreich, wie die Diplomatin ergänzend anmerkte.

Waren französische Spieler gedopt?

Wirklich sicher ist sich Buffet nicht: „Wir werden niemals Gewissheit über alles haben, was damals passierte. 1998 gab es in Frankreich kein Gesetz gegen Doping.“ Zur damaligen Zeit war die ehemalige Sportministerin „im Kampf gegen Doping noch am Anfang. Wir hatten eine amateurhafte Ausrüstung. So kann ich Doping nicht mit Sicherheit ausschließen.“

Die französische Nationalmannschaft besiegte 1998 Brasilien im Stade de France in Paris 3:0 und wurde im eigenen Land Weltmeister.

EURE MEINUNG: Ist es vorstellbar, dass dort egdopt wurde?

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