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Die verbale Auseinandersetzung um Frankreichs Nummer eins und ausbleibende Einsätze geht in die nächste Runde.

Paris. Der französische Nationaltorhüter Hugo Lloris kommt bei seinem neuen Verein Tottenham Hotspur bislang kaum zum Zuge. Das Reservistendasein des 12,6 Millionen Euro teuren Keepers rief zuletzt den französischen Nationaltrainer Didier Deschamps auf den Plan. Mittlerweile hat sich daraus eine Privatfehde zwischen ihm und Spurs-Coach Andre Villas-Boas entwickelt.

Deschamps: „Auch ich habe zwei Ohren“

„Was Deschamps sagt, geht bei mir zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus“, sagte Andre Villas-Boas in der vergangenen Woche als Reaktion auf die Forderung Deschamps‘, Hugo Lloris mehr Einsätze zu geben. Der französische Nationaltrainer kontert den Vorstoß des Portugiesen nun mit einer ähnlichen Wortwahl. ESPN zitiert Deschamps mit den Worten: „Auch ich habe zwei Ohren. Was Villas-Boas sagt, hat den gleichen Effekt bei mir.“

Zugleich rudert Didier Deschamps mit seiner Kritik aber zurück. Er begrüßt, dass Loris seit seinem exzellenten Länderspiel gegen Spanien im Oktober auch im Verein häufiger zum Einsatz kommt. Allerdings sei klar, dass „Hugo gerne noch häufiger spielen würde.“

Lloris nur in der Europa League erste Wahl

Der französische Nationalkeeper Hugo Lloris kommt bislang nicht am 41-jährigen US-Amerikaner Brad Friedel vorbei, der in der Premier League in zehn von elf Partien den Vorzug erhielt. Lloris stand für die Spurs je einmal in der Liga und im League Cup auf dem Feld. In der Europa League absolvierte der 25-Jährige alle vier Gruppenspiele.

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