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Der schwedische Nationalspieler glaubt, dass seine neue Mannschaft noch nicht mit Europas größten Klubs mithalten kann und rechtfertigt sein hohes Gehalt.

Paris. Laut Zlatan Ibrahimovic ist sein Klub Paris-Saint Germain mit dem FC Barcelona, Inter Mailand oder Juventus Turin noch nicht auf Augenhöhe. Es fehlt noch an der Erfahrung auf internationalem Niveau.

„Qualität ist nicht umsonst“

Der schwedische Nationalspieler vergleicht die Situation seines Vereins mit der von Manchester City, die in der letzten Saison in der Vorrunde der Champions League ausschieden.

„Manchester City schied in der Gruppenphase aus, aber das hat sie nicht automatisch zu einem schlechten Team gemacht. Sie waren es einfach nicht gewohnt in der Champions League zu spielen. Das ist was auch uns im Moment fehlt: Erfahrung auf dem höchsten internationalen Niveau“, so Ibrahimovic gegenüber Eurosport.

Auf dem höchsten internationalen Niveau ist dagegen das Gehalt des 30-Jährigen, das seiner Meinung nach gerechtfertigt ist. „Qualität ist nicht umsonst. Ich verstehe die Kritik nicht. Je mehr Geld ich verdiene, desto mehr Steuern bekommt Frankreich.“, so der Schwede.

Ronaldo und Marco van Basten als Vorbilder

„Ronaldo war der einzige Spieler, der mich dazu brachte den Fernseher anzuschalten und Fussball zu gucken.“ Aber nicht nur Ronaldo ist eines seiner Vorbilder, auch Marco van Basten hat es ihm angetan. „Marco van Basten ist eine weitere Legende. Mit ihm verglichen zu werden ist ein großes Kompliment.“

Am Dienstagabend kann sich die neuformierte Mannschaft mit Zlatan Ibrahimovic auf der internationalen Bühne präsentieren. Zu Gast ist der ukrainische Rekordmeister Dynamo Kiew.
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„Ich habe vieles gelernt in Barcelona“

Über seine Zeit in Barcelona sagt der Schwede: „Die ersten sechs Monate waren fantastisch. Dann passierte irgendetwas. Ich habe bis heute keine Antwort darauf und werde wohl auch keine mehr finden.“

„Ich habe vieles gelernt in Barcelona. Im Fussball kann sich einiges sehr schnell ändern. Manchmal passiert das sogar im Zeitraum von 24 Stunden.“

Angesprochen auf seinen alten Trainer bei Barcelona Pep Guardiola, der Ibrahimovic für 69 Millionen Euro von Inter Mailand holte, ihn dann aber nicht mehr spielen ließ, hat er nur Unverständnis übrig: „Ich bringe überall meine Leistung, aber wenn ein Verein mir 17 Millionen Euro bezahlt und ich nicht spiele, dann ist das sein Problem und nicht meins.“
 
EURE MEINUNG: Sind solche Gehälter gerechtfertigt?
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