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Leonardo: „Ehrlich, in dieser Wechselperiode haben wir alles erreicht, was wir wollten“

Im Sommer kamen einige große Namen nach Paris. PSG-Sportdirektor Leonardo ist zufrieden mit seinen Transfers. Eine neue Steuer bereitet den Profis derweil Kopfzerbrechen.

Paris. Leonardo, Sportdirektor von Paris Saint-Germain, ist zufrieden mit den Verpflichtungen des Sommers. Die Franzosen verpflichteten unter anderem für sehr viel Geld Zlatan Ibrahimovic. Auch Thiago Silva lockten sie mit einem tollen Gehalt nach Paris. Doch eine neue Steuer könnte zum Problem der Profis werden.

„Ehrlich, in dieser Wechselperiode haben wir alles erreicht, was wir wollten“

Erst vor wenigen Wochen hat Leonardo das Transferfenster bei Paris erfolgreich abgeschlossen. Der hochgehandelte Niederländer Gregory van der Wiel stieß noch zur Mannschaft und der brasilianische Sportdirektor ist nun sehr zufrieden, wie er RMC sagte: „Ehrlich, in dieser Wechselperiode haben wir alles erreicht, was wir wollten.“

„Wir waren fleißig und haben die Spieler bekommen, die wir wollten“

Für Aufsehen haben die Verpflichtungen von Ibrahimovic und Thiago Silva aus Mailand gesorgt, doch es ging nicht nur um die Spieler, wie der Sportdirektor unterstrich: „Ich rede nicht nur von den fünf Namen der Spieler, die wir unbedingt wollten, sondern auch von deren Qualitäten, wie sie sich in einem Team integrieren und ihre individuellen Stärken. Es war eine erfolgreiche Transferperiode. Wir waren fleißig und haben die Spieler bekommen, die wir wollten.“

75 Prozent auf Jahreseinkommen über einer Million Euro?

Für seine Wunschspieler durfte Leonardo über 150 Millionen Euro ausgeben, aber auch enorme Gehälter bieten. Nun hat jedoch Frankreichs Staatspräsident, Francois Hollande, seine Absichten erklärt, eine Steuer auf Einkommen von über einer Millioen Euro im Jahr mit 75 Prozent besteuern zu wollen. Dies würde nicht nur PSG hart treffen. Bis zu 150 Spieler könnten davon betroffen sein.

„Wir haben Angst, dass dies zu einer Spielerflucht führen könnte

Der Chef der französischen Vereinigung der Profiklubs, Jean-Pierre Louvel, befürchtet die Auswirkungen, die diese neue Steuer auf den Fußball in Frankreich haben könnte, wie er gegenüber RMC zugab: „Wir haben Angst, dass dies zu einer Spielerflucht führen könnte. Wir haben dies auch dem Sportminister bereits so dargelegt, denn im Moment wäre nur PSG in der Lage diese Steuer selbst zu tragen. Die anderen Vereine, das ist keine Frage, können die Steuer nicht bezahlen. Müssen es die Spieler zahlen, so verlassen sie vielleicht die Ligue Un. Wir haben die möglichen Konsequenzen dem Minister mitgeteilt, wobei wir im Allgemeinen auch denken, sie würde einen negativen Effekt auf die Wirtschaft haben.“

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