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Der ehemalige französische Nationaltrainer verfolgt das Fußballgeschehen ganz genau und hat sich im Internet zu zwei Entscheidungen seiner ehemaligen Kollegen negativ geäußert.

Paris. Raymond Domenech, der nach der WM 2010 in Südafrika als Nationaltrainer Frankreichs entlassen wurde, hat sich am Dienstag zu den Entscheidungen von zwei Trainerkollegen via twitter geäußert. Dabei kritisierte er kurz und knapp die Entscheidungen, die Carlo Ancelotti bei Paris Saint-Germain und Jose Mourinho bei Real Madrid getroffen hatten.

„Selber Grund, selber Effekt“

„Nur die Wahrheit tut manchmal weh: Unangebrachte Defensivwechsel, um das Ergebnis zu halten. Selber Grund, selber Effekt. Mourinho, Ancelotti“, twitterte Domenech und teilte damit sein Unverständnis über die Personal-Entscheidungen der beiden Übungsleiter mit. Die Coaches der PSG und von Real hatten in den letzten Tagen mit ihren Maßnahmen wenig Erfolg – und das regte Domenech auf.

Nicht über die Zeit gebracht

Paris Saint-Germain gab im letzten Ligaspiel in Auxerre noch einen 1:0-Vorsprung aus der Hand. Nachdem Trainer Carlo Ancelotti mit Diego Lugano für Mathieu Bodmer einen zusätzlichen Verteidiger gebracht hatte, kassierte seine Mannschaft noch kurz vor Schluss den Ausgleich durch ein Tor von Anthony Le Tallec.

Zwei Kreative raus

Im Champions-League-Halbfinale bei den Bayern wechselte Jose Mourinho beim Zwischenstand von 1:1 bei Real Madrid die beiden Kreativspieler Angel Di Maria und Mesut Özil aus und brachte Marcelo und Esteban Granero, um das Resultat zu halten. Das gelang nicht: Mario Gomez sorgte in der 90. Minute für den 2:1-Siegtreffer für die Bayern.

Eure Meinung: Was sagt Ihr zu den Defensiv-Wechseln und Domenechs Kritik?

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