Rücktrittsgedanken bei Thierry Henry nach Handspiel gegen Irland

Thierry Henry plagt das schlechte Gewissen nach dem Handspiel im entscheidenden Playoff-Rückspiel gegen Irland, dass das Siegtor einleitete und damit Frankreichs WM-Ticket für Südafrika in der Verlängerung löste.

Henry - France - Ireland (Globoesportes)
(fd) Paris. Wie der Stürmer des FC Barcelona der L’Equipe beichtete, dachte er sogar an einen Rücktritt. „Oh ja. Vor allem am Freitag. Die Geschichte nahm Züge an - das ging alles irgendwie zu weit. Ich war total fertig mit den Nerven. Am Tag nach dem Match und auch dem Tag darauf fühlt ich mich alleine, richtig alleingelassen. Erst als ich mich zum Handspiel geäußert hatte, nahm der Verband Kontakt zu mir auf. „Ich hätte die Aktion sein lassen sollen, aber die Situation war für mich einfach nicht kontrollierbar, nach all dem, was wir durchlebt haben.

Bereits 2006 und 2008 mit Rücktrittsgedanken, doch auch nun will Henry Frankreich „nicht im Stich lassen“

Es war jedoch nicht das erste Mal, dass Thierry Henry über einen Rücktritt nachgedacht hat, fügt der Franzose an. „Nach der Weltmeisterschaft 2006 spielte ich mit dem Gedanken, hielt es aber für zu früh. Auch nach der Europameisterschaft 2008 war es nicht der richtige Augenblick. Da war diese Generation, die mich gebraucht hat.“ Doch wie auch in den Jahren zuvor wird Thierry Henry diesmal ebenfalls keine Konsequenzen ziehen. „Trotz all der jüngsten Vorfälle und der Tatsache, dass ich mich ziemlich am Boden und im Stich gelassen fühlte, werde ich mein Land nicht im Stich lassen.“

Was meint ihr: Hätte Henry seinen Rücktritt einreichen sollen oder ist seine Entscheidung Weiterzumachen doch die richtige?
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