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Italiens Regierung will Serie-A-Klubs für Sicherheit zur Kasse bitten

Die Krawalle beim italienischen Pokalfinale sorgen für Aufregung. Die Regierung um Renzi will nun die Vereine finanziell mit ins Boot ziehen.

Rom. Die italienische Regierung will die Fußballklubs der Serie A nach den heftigen Ausschreitungen rund um das Pokalfinale zwischen dem SSC Neapel und dem AC Florenz (3:1) an den Kosten für die Sicherheit beteiligen. Rund 12,5 Millionen Euro im Jahr kosten die etwa 6000 Polizisten, die wöchentlich für die Sicherheit rund um die Stadien eingesetzt werden müssen.

"Die Sicherheit in den Stadien darf nicht nur auf den Schultern der Steuerzahler lasten, sondern muss auch von den Klubs getragen werden", sagte Premier Matteo Renzi, der beim Skandalspiel am Samstag in Rom mit seinen drei Kindern auf der Tribüne saß.

Stadionsperre für Gewalttäter

Renzi sprach sich zudem für die Einführung einer lebenslangen Stadionsperre für gewalttätige Anhänger aus. "Wir werden den Fußball nicht den Hooligans überlassen. Der Vorfall am Samstag soll Anlass zu einer Wende sein. Wir wollen die Stadien wieder den Familien und jenen zurückgeben, die mit Freude an einem Sportereignis teilnehmen wollen", sagte Renzi.

Christian Seifert hat ebenfalls schockiert auf die Vorfälle rund um das Pokalfinale reagiert. "Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht darüber nachdenken, dass es so etwas auch bei uns in Deutschland geben könnte. Das sind derart kranke Auswüchse des Fußballs und des Fantums, das darf in Deutschland nie passieren. Es muss allen Fans klar sein, dass es solche Szenen in der Bundesliga nicht geben darf", sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) der Bild-Zeitung.

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