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Im Umfeld der Rossoneri kam nach den Sommertransfers und Testspielergebnissen Unmut. Der Trainer erhofft sich dennoch Zeit, um seine Vorstellungen umzusetzen.

Mailand. Bevor die Saison 2014/15 in der Serie A beginnt, hat Trainer Filippo Inzaghi um mehr Geduld beim eigenen Anhang gebeten. Die Fans des AC Mailand hatten nach der mäßigen Vorbereitung zuletzt ihren Unmut geäußert.

Inzaghi sieht sich in der Öffentlichkeit und der Presse bereits großer Kritik ausgesetzt. Jedoch benötige er Zeit, um die Rossoneri wieder zu altem Glanz zu verhelfen. "Zum Glück lesen meine Jungs nicht so viel", sagte Inzaghi zur negativen Berichterstattung der letzten Wochen.

Der 40-Jährige glaubt fest daran, die Lombarden nach dem achten Platz in der vergangenen Saison wieder in die oberen Tabellenregionen zu führen. "Wir werden alles geben, um in der Liga wieder eine Position zu erreichen, die wir verdienen. Das sollen die Fans wissen."

Hoffnung auf Verstärkung

In der Tat tut sich der einstige Publikumsliebling derzeit schwer, den eigenen Anhang hinter sich zu bekommen. "Milan hat mir so viel gegeben und ich bin stolz, dieses Team zu trainieren", versuchte Inzaghi auf einer Pressekonferenz am Freitag die Anhänger milde zu stimmen.

Dabei ist man im Umfeld des San Siro vor allem mit dem Transfersommer unzufrieden. Die Namen von Alessio Cerci (FC Turin) und Ezequiel Lavezzi (Paris Saint-Germain) schwirren seit Wochen durch die Gazetten – bisher geschah wenig. "Jeder weiß, welche Spieler ich gerne hätte und der Klub stimmt mir da zu. Also ist es nur richtig, wenn Gallaini über den Transfermarkt spricht", so der ehemalige Stürmer abschließend.

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