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Mario Gomez nach WM-Aus: "Es war im ersten Moment ein Schock"

Der deutsche Nationalspieler zeigte sich enttäuscht über seine Nicht-Nominierung. Er glaubt aber fest an die DFB-Elf und freut sich bereits auf die neue Saison in Italien.

Florenz. Nach einer Seuchen-Saison, die von Verletzungen geprägt war, wird Nationalstürmer Mario Gomez vom AC Florenz die WM 2014 in Brasilien verpassen. Über die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich der 28-Jährige enttäuscht, seinen Kampfgeist hat er trotz dessen nicht verloren.

Im Interview mit eurosport.yahoo.com gab der ehemalige Bayern-Stürmer zu: "Es war natürlich im ersten Moment ein Schock. Ich war enttäuscht und habe bis zuletzt daran geglaubt, da ich in den letzten Wochen im Training gemerkt habe, dass es für mich reichen wird. Letztlich muss ich die Entscheidung des Trainers akzeptieren."

Gomez spekulierte zumindest auf die Chance, mit ins Trainingslager nach Tirol reisen zu können: "Ich hatte am Ende einfach zu wenige Einsätze vorzuweisen. Nichtsdestotrotz hätte ich mir gewünscht, zumindest im Trainingslager zeigen zu können, dass ich fit bin."

"Verlorenes Jahr"

Die abgelaufene Saison bezeichnete der Stürmer als "verlorenes Jahr", da er weder seinem neuem Verein, dem AC Florenz, helfen konnte, noch der Nationalmannschaft im Sommer bei der WM 2014 eine Unterstützung sein wird.

Das wichtigste Turnier des Jahres wird der gebürtige Schwabe trotzdem vor dem Fernseher verfolgen: "Ich denke schon, dass ich mir die Spiele anschauen werde. Ich drücke der deutschen Mannschaft natürlich die Daumen. Das waren die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf geschwirrt sind, nachdem der Trainer mir abgesagt hat." Dabei glaubt er fest an die DFB-Elf: "Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft dieses Turnier gewinnt."

"Vollgas geben" in der neuen Saison

Für Gomez zählt nun vor allem die Zukunft, die er motiviert angehen will: "Ich schaue nun nach vorne, werde abschalten, den Fußball hinter mir lassen und in der neuen Saison anfangen, wieder Vollgas zu geben und mit Spaß an die Sache heranzugehen."

Über seinen Wechsel vom FC Bayern nach Italien sprach der Angreifer ebenfalls: "Die Entscheidung, Deutschland zu verlassen, habe ich nicht über Nacht getroffen. Es war ein langer Prozess. Ich habe in Florenz die Möglichkeit, das zu erreichen, was ich noch will in meiner Karriere", erklärte der Nationalspieler. "Nämlich einer Mannschaft zu helfen, sie sportlich zu verbessern. Leider konnte ich es in dieser Saison nicht zeigen."

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