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Mailands Seedorf will Konstanz, AS Rom jagt Juventus

Seedorf will eine Serie starten, während Juve vor dem Topspiel in Neapel trotz einiger Ausfälle entspannt bleibt. Die Fiorentina sucht ihre Konstanz, die Roma muss nach Sassuolo.

Mailand. Die Roma will ihren Lauf bei Sassuolo Calcio fortsetzen. Bei Sampdoria werden vor dem Duell mit der Fiorentina neue Ziele ausgerufen, Milan-Trainer Clarence Seedorf will einen Lauf starten. Der SSC Neapel empfängt am Sonntag im Spitzenspiel Juventus Turin (Vorschau).

AC Milan - Chievo Verona (Sa., 20.45 Uhr)

Der 2:0-Sieg beim AC Florenz am Mittwoch gab Milan nach vier sieglosen Spielen wieder ein Erfolgserlebnis. "Das war enorm wichtig für uns und unsere Moral", gab Innenverteidiger Phillipe Mexes zu. Dennoch trennen die Rossoneri noch neun Punkte von einem EL-Platz, weshalb der stark kritisierte Trainer Clarence Seedorf auf der Klubwebsite betont: "Ich hoffe, dass wir jetzt etwas Kontinuität in unsere Ergebnisse bekommen."

Auch Mittelfeldspieler Sulley Muntari fordert: "Wir sind eine Familie und die Spieler mit Frau und Kind zuhause, so wie ich, sehen die nicht so oft wie sie wollen. Aber wir Spieler sind füreinander wie eine zweite Familie. Wir müssen für dieses Trikot kämpfen, das ist ein Teil unserer Identität und unseres Lebens." Allerdings: Neben den verletzten Mattia De Sciglio, Ignazio Abate, Riccardo Montolivo und Stephan El Shaarawy fehlen Mexes und Kevin Constant gelbgesperrt.

Verona kämpft derweil gegen den Abstieg, drei Punkte trennen Chievo von den gefürchteten Plätzen. Auswärts überraschte das Team von Trainer Eugenio Corini in der Rückrunde allerdings bereits mehrfach, in Neapel und bei Inter gab es je ein 1:1. Gegen Milan wartet Chievo seit 14 Spielen auf einen Sieg. 

US Sassuolo Calcio - AS Rom (So., 12.30 Uhr)

Der Meisterschaftszug ist für die Roma abgefahren, im Kampf um Platz zwei wehrt sich der Klub aus der Ewigen Stadt aber tapfer. Nur eines der letzten elf Spiele ging verloren, am Dienstag gelang ein wichtiger Arbeitssieg über den FC Turin. "Wir haben zuletzt immer mindestens zwei Tore erzielt, das bedeutet, unsere Offensive funktioniert. Wir brauchen nur noch etwas Geduld gegen unangenehme Gegner", forderte Trainer Rudi Garcia.

Gleichzeitig sei das Erfolgserlebnis mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit enorm wichtig: "Das ist psychologisch von großer Bedeutung für uns. Aber wir haben den zweiten Platz noch nicht sicher." Verzichten muss Garcia neben Kevin Strootman und Federico Balzaretti wohl auch auf Rechtsverteidiger Maicon. Der Brasilianer war unter der Woche angeschlagen und musste mehrfach zum Physiotherapeuten.

Bei Sassuolo sieht die Lage ganz anders aus. Nach neun Pleiten in den letzten elf Spielen steht das Team auf einem Abstiegsplatz, mit Antonio Floro Flores, Nicola Sansone, Marius Alexe, Luca Marrone und Francesco Acerbi fehlen gleich mehrere Leistungsträger verletzt. "Wir müssen versuchen, gegen die Roma für eine Überraschung zu sorgen", zeigte sich Torhüter Gianluca Pegolo dennoch kämpferisch: "Es ist klar, dass es in dieser Situation nicht einfach ist. Aber wir müssen jetzt unbeschwert auftreten."

Sampdoria Genua - AC Florenz (So., 15 Uhr)

Die Fiorentina sucht vor dem Saisonschlussspurt ihre Konstanz. Nach Pleiten gegen Lazio und Juve gab es einen Sieg in Neapel, gefolgt von einer Heimpleite gegen den AC Milan. Zu allem Überfluss verletzte sich jetzt Stürmer Mario Gomez erneut und droht bis Ende April auszufallen. David Pizarro, Anderson, Juan Vargas und Giuseppe Rossi fehlen ohnehin noch.

Immerhin patzte Inter am Donnerstag gegen Udinese und so hat die Fiorentina noch einen Vorsprung von drei Zählern auf den fünften Platz.

Bei Genua regiert indes nach vier Siegen in den letzten fünf Spielen der Optimismus. Nach dem 2:1-Sieg gegen Sassuolo am Mittwoch erklärte Trainer Sinisa Mihajlovic: "Jetzt ist der Nichtabstieg geschafft. Wir können uns jetzt neue Ziele setzen." 16 Punkte trennen Sampdoria von den Abstiegsplätzen und so fügte Stürmer Stefano Okaka hinzu: "Wir sind jetzt in einer besseren Position, um jedes Team schlagen zu können."

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