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Der 52-jährige Inter-Trainer konnte seine Enttäuschung nach der Heimniederlage gegen Atlanta nicht verbergen. Der Europa-League-Platz ist in Gefahr.

Mailand. Der einstige Champions-League-Stammgast Inter Mailand muss in der italienischen Eliteklasse Serie A um den Einzug in die Europa League bangen. Nach einem 1:2 (1:1) gegen Atlanta Bergamo ist der fünftplatzierte 18-malige Meister punktgleich mit dem FC Parma, der 1:1 (1:1) gegen den FC Genua spielte. Parma hat jedoch ein Spiel weniger absolviert als Inter.

Coach Walter Mazzari war nach dem Spiel dementsprechend bedient und machte seinem Ärger Luft. "Wir haben diese Saison so oft  Aluminium getroffen. Es ist wie so oft in dieser Spielzeit", sagte der Italiener auf der Pressekonferenz.

Chancenwucher regt Mazzarri auf

Die Mannschaft erarbeitete sich zahlreiche Chancen im San Siro und traf zweimal das Gebälk. Zwar konterte Inters Mauro Icardi (36.) Giacomo Bonaventuras Führungstreffer postwendend, das Team verpasste es danach aber nachzulegen. "Auch wenn wir einen Punkt mitgenommen hätten, in die zweite Halbzeit kann man so nicht starten", meinte Mazzarri. "So viele Chancen darf man nicht verschwenden."

Kurz vor dem Ende traf Rodrigo Palacio nur den Pfosten. Das rächte sich spät, denn nach Bonaventuras Siegtreffer in der Schlussminute mussten die Mailänder den Platz mit leeren Händen verlassen. "Atlanta hat das Tor gut gemacht, aber wir haben es zugelassen. Es hätte genügt Bonaventura zu decken und wir hätten nicht verloren", stellte der ehemalige Trainer des SSC Neapel ernüchternd fest.

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