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Achtelfinal-Aus in der Champions League, keine Chance mehr auf Europa in der nächsten Saison. Nun trauert ein Ex-Profi der Rossoneri um die früheren Erfolge.

Mailand. Der ehemalige Star des AC Mailand kristisiert die Verantwortlichen seines Ex-Klubs. Paolo Maldini spielte 24 Jahre für Milan. Nun sprach er über die Entwicklung "seines Vereins". Aktuell belegt der Klub Platz elf in der Serie A mit 40 Punkten Rückstand auf Juventus Turin.

"In mir drinnen sind Wut und Enttäuschung, nicht wegen der Ergebnisse, sondern weil ich den Eindruck habe, dass alles weggeworfen wird, was in den vergangenen zehn Jahren mühevoll aufgebaut wurde", erklärt der 45-Jährige gegenüber der Gazzetta dello Sport.

Keine Chance auf Europa 2014/15

"Es ist furchtbar. Ich weiß, wie viel Arbeit hinter den ganzen Erfolgen steckte, was es brauchte, um diese wunderschöne Geschichte aufzubauen", ärgert sich der Ex-Verteidiger über die aktuellen Leistungen des Vereins, enttäuscht fügt er an: "Es macht mich verrückt zu sehen, dass sie mein Milan zerstört haben." Maldini konnte mit dem AC 18 Titel gewinnen.

Am meisten ärgert den Italiener die aktuelle Vereinsführung von Barbara Berlusconi: "Ich glaube nicht, dass sie von Fußball und Fußballern Ahnung hat", und resümiert: "Der Verein kann nicht mit Juve oder den zehn besten Klubs in Europa konkurrieren."

Kein Trainer der Welt kann helfen

Clarence Seedorf übernahm vor Kurzem den Trainerposten der Rossoneri, Maldini ist sich nicht sicher, ob er die richtige Wahl für Milan ist: "Er ist kein Experte, aber hat besitzt Courage und Persönlichkeit", zudem ist sich Paolo Maldini sicher, dass "nicht einmal Pep Guardiola etwas bewirken könne."

Über eine Sache kann sich der ehemalige Rekordspieler des Vereins allerdings doch noch freuen: "Es ist nicht der Fehler von Clarence. Wichtig ist, dass Pippo Inzaghi zwei Jahre mit der Jugendmannschaft gearbeitet hat."

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