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Nach wie vor schreiben die Klubs in Italiens höchster Spielklasse vornehmlich rote Zahlen. Besonders die Mailänder Vereine stehen finanziell nicht gut da.

Rom. Eine hohe Verschuldung belastet weiterhin die Klubs der italienischen Serie A. Die 20 Vereine haben in der Saison 2012/13 Schulden in Höhe von 1,57 Milliarden Euro angehäuft, dies geht aus einem Bericht der Gazzetta dello Sporthervor. Im Vergleichszeitraum 2011/12 waren es immerhin noch 1,63 Milliarden Euro gewesen. Die Serie A-Klubs haben bei den Banken Schulden in Höhe von 977 Millionen Euro angesammelt.

Bei den Banken am stärkten verschuldet ist der Silvio-Berlusconi-Klub AC Mailand. 242 Millionen Euro schuldet der Klub im Besitz von Ex-Premier Silvio Berlusconi noch den Geldhäusern. Kein Wunder, dass immer wieder Gerüchte über Berlusconis Pläne kursieren, zumindest einen Minderheitsanteil an einen finanzstarken Partner verkaufen zu wollen.

Inter-Minus am höchsten

Die Erstligisten verzeichneten in der letzten Saison insgesamt Verluste von 203 Millionen Euro. In der Vorsaison waren es noch 292 Millionen Euro gewesen. Die höchsten Verluste in der letzten Saison meldete Inter Mailand mit einem Minus von 82 Millionen Euro, gefolgt vom AS Rom mit einem Fehlbetrag von 40 Millionen Euro.

Der Gesamtumsatz der Saison 2012/2013 ist zwar mit 1,77 Milliarden Euro um acht Prozent gestiegen, trotzdem steckt Italiens Profi-Fußball noch immer tief in den roten Zahlen. Problembereiche sind vor allem die hohen Personalkosten, die 68 Prozent der Klubumsätze verschlingen. Durch Spielerverkäufe haben die italienischen Klubs 409 Millionen Euro eingenommen.

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