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Die Posse um den Trainerstuhl bei Lazio ist beendet. Der Klub bestätigte auf seiner Website die offizielle Trennung von Petkovic - der droht mit rechtlichen Schritten.

Rom. "Die Entlassung ist rechtswidrig und ungerecht, wir werden dagegen vor Gericht Klage einreichen", ließ Rechtsanwalt Paco D'Onofrio im Interview mit dem TV-Sender Sky Sport. Vladimir Petkovic hatte sich bereits zuvor geweigert, die Kündigung von Lazio Romzu akzeptieren und bestand auf Fortzahlung seines Gehalts.

Der Klub hat laut D'Onofrio nicht einmal die Punkte des Vertrags angegeben, die Petkovic bei den Verhandlungen mit dem Schweizer Fußballverband verletzt haben soll. Diese Ansicht teile auch der Präsident der Gewerkschaft der italienischen Trainer, Renzo Ulivieri. "Kein Gesetz verbietet einem Trainer, dessen Vertrag abläuft, ein neues Abkommen zu unterzeichnen. Die Schweizer Nationalelf ist außerdem kein Konkurrent Lazios", so der Anwalt. Er klagte über den "schweren Imageschaden", den Petkovic erlitten habe.

Petkovic beerbt Hitzfeld

Lazio-Boss Claudio Lotito warf Petkovic Vertrauensbruch vor, da ihn der 50-Jährige nicht über die Verhandlungen mit dem Schweizer Fußballverband informiert hatte. Petkovic übernimmt nach der WM in Brasilien die Schweizer Nationalmannschaft von Ex-Bundesligatrainer Ottmar Hitzfeld.

Zum Nachfolger wurde Edy Reja ernannt, der bereits seit Anfang dieser Woche das Training leitet. Der 68-Jährige soll einen Vertrag bis 2015 erhalten haben. Er hatte Lazio bereits von 2010 bis 2012 trainiert. Am Montag empfängt Lazio Inter Mailand.

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