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Lazio Rom muss kein Spiel vor leeren Rängen austragen. Die UEFA entschied sich gegen ein Geisterspiel, dafür müssen die Hauptstädter unter anderem eine hohe Geldstrafe zahlen.

Rom. Der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom hat sich mit Erfolg gegen die Verhängung eines "Geisterspiels" in der Europa League zur Wehr gesetzt. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) reduzierte das Strafmaß für den Klub des deutschen Nationalstürmers Mirsolav Klose auf die Sperrung eines Teilbereiches im Römer Olympiastadion bei der Begegnung am 7. November gegen Apollon Limassol.

Die Sanktion betrifft nur noch die berüchtigte "Curva Nord", in der sich unter anderem Lazios Problemfans aufhalten. Grund für die Strafe sind rassistische Gesänge der Zuschauer beim Spiel gegen Legia Warschau (1:0) am 11. September. Auch ein anstößiges Banner war entrollt worden.

Lazio muss Geldstrafe zahlen

Lazio war zudem mit einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro bestraft worden, dieses Urteil bestätigte die UEFA. Der Verein hatte die ursprüngliche Strafe als übertrieben angesehen, da angeblich die Mehrzahl der Fans im Stadion, der Schiedsrichter und sogar die UEFA-Delegierten die rassistischen Sprechchöre der Zuschauer gar nicht gehört hätten.

Lazio war immer wieder wegen rassistischer Vorfälle in der heimischen Serie A und im Europacup sanktioniert worden. In der Saison 2012/13 musste der Hauptstadtklub nach Entgleisungen im Zwischenrundenduell gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) zwei "Geisterspiele" in der Europa League bestreiten, darunter das Achtelfinal-Rückspiel gegen den VfB Stuttgart (3:1). Zum Auftakt der heimischen Meisterschaft war zudem die Nordkurve nach rassistischen Gesängen geschlossen worden.

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