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Der italienische Fußballverband (FIGC) hat mittels Sportgericht die Fans vom AC Milan, Inter, Rom und Turin gesperrt. Er geht damit gegen die anhaltende Diskriminierung vor.

Rom. Das Sportgericht des italienischen Fußballverbands (FIGC) hat am Montag für die Serie-A-Klubs AS Rom, AC Mailand, Inter Mailand und FC Turin die Schließung der Fankurve für ein Match beschlossen. Die Fans der Vereine hatten sich am Wochenende mit Chören und Slogans für "territoriale Diskriminierung" verantwortlich gemacht.

Aufgrund einer in der vergangenen Woche eingeführten Reform des Strafsystems wird die verhängte Strafe ein Jahr lang zur Bewährung ausgesetzt und nur dann Anwendung finden, wenn die Tifosi erneut durch diskriminierende Vorfälle auffällig werden.

Fans vom AC Florenz schwer belastet

Die FIGC geht mittlerweile nicht nur gegen rassistische Vergehen vor, sondern bestraft auch Schmähungen gegen andere italienische Landesteile.

Der AC Florenz, der Klub des deutschen Nationalspielers Mario Gomez, wurde zur Zahlung einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Fans des toskanischen Vereins hatten am 7. April beim Spiel gegen den AC Mailand den Geschäftsführer des Mailänder Klubs, Adriano Galliani, beschimpft und mit Gegenständen beworfen.

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