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Der nach Diskussionen mit dem Unparteiischen gegen Napoli vom Platz geflogene Stürmer sagt Sorry, sieht sich jedoch auch nicht in jederlei Hinsicht korrekt behandelt.

Mailand. Die Entschuldigung kam verspätet und auch etwas widerwillig, aber Mario Balotelli hat nach seinem Platzverweis gegen den SSC Neapel gegenüber seinen Teamkollegen vom AC Milan eingeräumt, dass sein Verhalten nicht angemessen war.

Nachdem er seinen ersten Elfmeter verschossen und den späten Anschluss im Spiel erzielt hatte, war Balotelli wegen Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann per Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden und muss nun wegen ungebührlichen Verhaltens eine Sperre von drei Spielen absitzen.

"Es ist die alte Geschichte"


Milan entschied sich, keinen Einspruch einzulegen, und nachdem es von allen Seiten Kritik gehagelt hatte, entschloss sich Balotelli gegenüber La Gazzetta dello Sport nun zu einer Entschuldigung: "Zuerst tut es mit leid für meine Teamkollegen. Sie trainieren und arbeiten jeden Tag hart mit mir zusammen, und ich habe sie mit meiner Aktion alleingelassen. Ich fühle mich auch den Fans gegenüber schuldig, die so sehr mitfiebern, und natürlich gegenüber dem Klub."

"Ich entschuldige mich auch beim Schiedsrichter, da ich nicht so hätte reagieren dürfen. Ich weiß, dass ich mich in bestimmten Situationen zurückhalten muss", so Balotelli. "Aber gegen Napoli war es die alte Geschichte: Die Fouls gegen mich zählen nicht, aber sobald ich irgendetwas mache... Ich will nur, dass andere für dieselben Fouls bestraft werden wie ich."

Ganz wohl fühlte er sich dann im Büßergewand doch nicht: "Mario hat etwas falsch gemacht, und Mario entschuldigt sich, aber ich will mich jetzt nicht bei allen und jedem entschuldigen, denn es ist jetzt nicht so, dass ich jemanden umgebracht hätte", so der Stürmer.

Sein Berater Mino Raiola kommentierte die Situation danach ebenfalls und hob die Offenheit seines Schützlings hervor. Er betonte, dass die Entschuldigung Balotellis nicht durch die öffentliche Kritik hervorgerufen wurde: "Mario wollte das tun, es kam von Herzen, niemand hat ihn dazu gezwungen. Wenn er etwas tun will, tut er es. Wenn nicht, dann nicht. Der Junge hat sich entschlossen, Sorry zu sagen, weil er weiß, dass er seine Teamkollegen, die Fans und den Klub enttäuscht hat."

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