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Für Roberto Mancini lässt sich Mario Balotelli zu einfach provozieren. Sein Ex-Schützling wurde nach Schiedsrichter-Kritik zuletzt vom Verband gesperrt.

Mailand. Mario Balotelli vom AC Mailand wurde am vergangenen Wochende vom italienischen Verband für drei Spiele gesperrt. Nun meldet sich Ex-Trainer Roberto Mancini zu Wort und gibt Verbesserungsvorschläge für den jungen Nationalstürmer.

Der 23-Jährige dürfe sich nicht immer provozieren lassen, damit riskiere er, dass er gesperrt werde. "Alle Verteidiger der Welt wissen, dass es nur zwei Tritte braucht, dann verliert er seinen Kopf und benimmt sich daneben", so Mancini gegenüber der Gazetta dello Sport.

Immer wenn man mit ihm rede, würde sich Balotelli entschuldigen, doch werde er attackiert, gehe alles von vorne los. "Er muss den Kreislauf durchbrechen." Passiere ihm so etwas längere Zeit nicht mehr, würden die Spieler aufhören ihn mit Nicklichkeiten zu ärgern, erklärte der Italiener.

Allegri: Er muss erwachsen werden

Balotellis neuer Vorgesetzter, Massimiliano Allegri, scheint nach Mancinis Befinden gut mit ihm zu arbeiten. Nachdem der Verband erneut Sanktionen gegen den Hitzkopf aussprach, ist besagter Trainer jedoch sauer.

"Er ist kein Kind mehr, ist 23 Jahre alt und muss sich endlich ändern", sagte Allegri. "Er ist ein potenzieller Champion, aber er muss mit einem bestimmten Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern aufhören. Er ist für viele Kinder auch ein Vorbild."

Bevor Balotelli beim 1:2 gegen den SSC Neapel seine Rote Karte wegen Referee-Beleidigung erhielt, flog er schon mit Gelb-Rot vom Platz. Nun wurde er für drei Spiele gesperrt.

EURE MEINUNG: Wird Mario Balotelli je sein Temperament zügeln können?

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