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Für 100 Millionen Euro sicherte sich Real Madrid die Dienste von Gareth Bale - Weltrekord! Dabei hätten sich die Madrilenen für das Geld auch eine komplette Top-Elf leisten können.

Von Peter Staunton

100 Millionen Euro bezahlte Real Madrid an Tottenham, um sich die Dienste des Walisers Gareth Bale zu sichern. Die Summe sorgte für Aufregung in der Fußballwelt - noch nie wurde mehr für einen Spieler bezahlt. Während der Transferzeit sind auch in diesem Sommer etliche Wechsel über die Bühne gegangen - für die Bale-Summe hätte Real auch eine komplette Elf bekommen können. Und die wäre nicht von schlechten Eltern gewesen...



Maarten Stekelenburg - Vom AS Rom zum FC Fulham (5,6 Mio. €)

Der 30-Jährige verlor während seiner Zeit beim AS Rom seinen Stammplatz unter Louis van Gaal in der niederländischen Nationalmannschaft. Nun will er sich beim FC Fulham wieder in den Fokus spielen und beweisen, dass er an manchen Tagen zu den Besten seiner Zunft gehört. Mit dem Ziel WM 2014 vor den Augen wird Stekelenburg in Fulham sicherlich hochmotiviert durch seinen Strafraum fliegen.

Dani Carvajal - Von Bayer Leverkusen zu Real Madrid (6,5 Mio. €)

Nicht wenige hielten Dani Carvajal in der vergangenen Saison für den besten Außenverteidiger in der Bundesliga. Der Spanier überzeugte bei Bayer Leverkusen so sehr, dass Real Madrid sich den 21-Jährigen nach nur einer Saison wieder zurückholte und 6,5 Millionen Euro auf den Tisch legte. Der Youngster nahm sofort den Platz von Alvaro Arbeloa ein und will sich in den nächsten Monaten für Vicente del Bosque und die spanische Nationalmannschaft empfehlen.

Benoit Tremoulinas - Von Girondins Bordeaux zu Dynamo Kiew (6,5 Mio. €)

Benoit Tremoulinas ist schon lange im Fußballgeschäft, dennoch gehört er immer noch zu den Begehrenswerten. So sicherte sich Dynamo Kiew im Sommer die Dienste des Linksverteidigers, der im Osten Europas nun auch mal eine andere Kultur kennenlernen will. Primärziel wird für den erfahrenen 27-Jährigen allerdings sein, Dynamo wieder auf den ukrainischen Fußballthron zu hieven und Schachtar Donezk endlich wieder den Rang abzulaufen.

Diego Reyes - Von Club America zum FC Porto (7 Mio. €)

Diego Reyes gehörte zum mexikanischen Kader, der letztes Jahr die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen holte. Diesen Sommer holte ihn Porto nach Europa und erhofft sich den internationalen Durchbruch. Bislang kam er noch nicht richtig zum Zug, dennoch gibt man die Hoffnung nicht auf, in Reyes den nächsten Ricardo Carvalho gefunden zu haben.

Mamadou Sakho - Von PSG zum FC Liverpool (17 Mio. €)

PSG schlug wieder einmal grozügig auf dem Transfermarkt zu - im Gegenzug war es natürlich nötig, den ein oder anderen Spieler abzugeben. Innenverteidiger Mamadou Sakho ist in Paris groß geworden und war eigentlich unentbehrlich für die Fans. Durch die Verpflichtung des Shootingstars Marquinhos war allerdings in der Abwehr einer zu viel da, sodass man sich entschied, Sakho zu verkaufen. Der FC Liverpool überlegte nicht lange und sicherte sich die Dienste des 14-fachen französischen Nationalspielers.

Luiz Gustavo - Von Bayern München zum VfL Wolfsburg (17,5 Mio. €)

Für Luiz Gustavo war unter Pep Guardiola kein Platz mehr beim deutschen Rekordmeister. Und das, obwohl der Brasilianer in der vergangenen Saison vielleicht die stärkste Spielzeit seiner bisherigen Karriere hinlegte. Im Mittelfeld der Münchener war nach den Transfers von Thiago Alcantara und Mario Götze jedoch ein Überangebot vorhanden, sodass Gustavo sich einen neuen Verein suchen durfte. Schließlich wechselte er zum VfL Wolfsburg, wo er mit Naldo und Diego jetzt eine echte brasilianische Achse bildet.

Jeremy Toulalan - Von Malaga zum AS Monaco (5 Mio. €)

Der ehemalige Nationalspieler hatte in der vergangenen Saison einen erheblichen Anteil daran, dass Malaga bis ins Viertelfinale der Champions League vordringen konnte. In der laufenden Saison darf das Team allerdings nicht am Europapokal teilnehmen, was viele Spieler zu einem Wechsel bewog. Toulalan zog es nach Frankreich, genauer gesagt zum AS Monaco. Der Aufsteiger schlug im Sommer ordentlich auf dem Transfermarkt zu und will sich als neue starke Kraft in Frankreich etablieren.

Dimitri Payet - Vom OSC Lille zu Olympique Marseille (10 Mio. €)

Dimitri Payet gehört zu den großen Hoffnungen für Frankreichs Nationalmannschaft und die WM 2014. Beim OSC Lille bekam er jedoch nicht die Chance, sich auch auf internationaler Bühne zu präsentieren, sodass ein Wechsel im Sommer nötig war. Olympique Marseille durfte sich schließlich freuen und nahm den 26-Jährigen Angreifer unter Vertrag. Mit seinen Toren will er nun dafür sorgen, dass Les Bleus bei der Weltmeisterschaft wieder was zu jubeln haben.

Juan Quintero - Von Pescara zum FC Porto (5 Mio. €)

Anfang des Jahres wurde der junge Kolumbianer bereits mit Manchester United, Real Madrid und dem FC Bayern München in Verbindung gebracht - er gehörte zu den wenigen Lichtblicken bei Serie A-Absteiger Delfino Pescara. Im Sommer war es dann aber der FC Porto, der sich die Dienste des 20-jährigen Edeltechnikers sicherte. Nach dem Verkauf von James Rodriguez für 45 Millionen Euro konnte man sich für gerade einmal 10 Prozent der Summe einen eventuellen Nachfolger sichern. Das nennt man wohl Schnäppchen...

David Villa - Von Barcelona zu Atletico Madrid (2,1 Mio. €)

Atletico Madrid ist bekannt dafür, sich immer wieder ausgemusterte Stürmer zu leisten. Mit David Villa kam in diesem Sommer ein weiterer Bekannter dazu. In Barcelona wurde der Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft nur noch sporadisch eingesetzt - Atletico hatte nach dem Abgang von Falcao einen Platz frei. Zudem war man mit der geforderten Ablösesumme sofort einverstanden und zögerte nicht lange.

Mario Gomez - Von Bayern München zum AC Florenz (15,5 Mio. €)

Deutsche Stürmer in Italien - nach Miroslav Klose könnte nun auch Mario Gomez zum absoluten Publikumsliebling werden. Pep Guardiola ließ den Nationalstürmer gehen - der AC Florenz schlug zu und überwies 15,5 Millionen Euro auf das Bankkonto der Bayern.


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