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Nach der Strafe wegen rassistischer Zwischenfälle beim Supercup entschied sich der Verein für ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit. Fans dürfen über den Slogan abstimmen.

Rom. Lazio Rom, Klub des deutschen Fußball-Nationalspielers Miroslav Klose, ist mit seinem Einspruch gegen eine erneute Strafe wegen eines Rassismus-Vorfalls gescheitert. Das Sportgerichts des italienischen Fußballverbands FIGC lehnte am Freitag Lazios Beschwerde gegen den Beschluss ab, der die Schließung der Nordkurve des Olympiastadions in Rom beim Liga-Auftakt gegen Udinese Calcio am Sonntag vorsieht.

Lazio war wegen Schmähungen aus seinem Fanlager gegen die dunkelhäutigen Spieler Paul Pogba, Kwadwo Asamoah und Angelo Ogbonna im Supercup-Duell mit Juventus Turin (0:4) bestraft worden. Die Lazio-Spieler werden am Sonntag mit einem Trikot mit einem Anti-Rassismus-Slogan in die neue Saison starten.

Anti-Rassismus-Trikots

Wie der Verein auf seiner offiziellen Homepage bekanntgab, dürfen die Fans auf Facebook Vorschläge machen, welcher Slogan auf die Trikots gedruckt werden soll. Gleichzeitig wird auf Beschluss des Sportgerichts die berüchtigte Curva Nord des Olympiastadions in Rom leer bleiben, nachdem Fans des Vereins im Supercup gegen Juventus Turin die dunkelhäutigen Spieler Paul Pogba, Kwadwo Asamoah und Angelo Ogbonna beschimpften.

Teile der Anhänger von Lazio Rom gelten auch nach der Auflösung der offen faschistischen Fangruppierung Irriducibili Lazio als rassistisch und gewaltbereit.

Der italienische Verband bestrafte den Verein schon mehrfach wegen rassistischen Vorfällen mit Platzsperren und Geisterspielen.

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