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Mario Balotelli glaubt nicht, dass man die Rassismus-Problematik komplett aus der Welt schaffen kann. Außerdem spricht er über sein Elfmeter-Geheimnis.

Mailand. Mario Balotelli, Angreifer des AC Mailand, hat sich in einem Interview zum Thema Rassismus geäußert. Bereits in seiner Kindheit hätten ihn andere Leute wegen seiner Hautfarbe beleidigt. Er glaubt nicht, dass man das Problem komplett aus der Welt schaffen kann.

"Man kann Rassismus nicht löschen", sagte Balotelli gegenüber Sports Illustrated und fügte hinzu: "Das ist wie mit Zigaretten: Man kann nicht mit dem Rauchen aufhören, wenn man nicht wirklich will, und man kann Rassismus nicht stoppen, wenn die Leute es nicht wollen. Aber ich tue alles, um zu helfen."

Schon in der Kindheit wurde der Italiener, der während seiner Profi-Karriere mehrfach rassistisch beleidigt wurde, mit dem Thema Rassismus konfrontiert.

"Ich denke es war Ignoranz"

"Außerhalb meines Viertels sagten dumme Leute einige dumme Sachen. Vielleicht dachten sie, dass es sie stärker macht, wenn sie sich über jemanden lustig machen. Jetzt denke ich eher, dass es Ignoranz war", so Balotelli. Trotzdem sei Brescia "meine Heimat. Dort werde ich eines Tages leben, wenn ich aufhöre Fußball zu spielen. Wenn ich in Brescia bin, dann bin ich entspannt."

Zudem erklärte Balotelli auch das Erfolgsgeheimnis vom Punkt. In seiner bisherigen Karriere verwandelte er alle seine 24 Strafstöße. "Man muss ruhig sein und darauf warten, dass der Torwart sich bewegt. Wenn er stehen bleibt, dann hat er nicht genug Zeit, um in eine der Ecken zu kommen. Wenn er sich bewegt, dann sehe ich das vorher. Es ist eigentlich unmöglich für ihn."

Selbstbewusst schickte das Enfant terrible hinterher: "Ich kann einen Elfmeter nur dann verschießen, wenn ich mich nicht konzentriere oder wenn ich daneben schieße."

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