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Der kontroverse Spielerberater glaubt, dass Fußballstars von einem Transfer nach Italien abgeschreckt würden, weil die Gehälter in England und Spanien höher seien.

Mailand. Mino Raiola glaubt, die Serie A sei nicht in der Lage, Topspieler anzuziehen. Die italienischen Vereine hätten nicht genügend Geld, um passende Gehälter zu bieten.

Der kontroverse Spielerberater hat Mario Balotellis Wintertransfer von Manchester City zum AC Mailand begleitet und repräsentiert auch Zlatan Ibrahimovic, den Star von Paris Saint-Germain. Jener wurde in den letzten Wochen mit einer Rückkehr zum italienischen Meister Juventus in Verbindung gebracht.

Italienische Teams würden nur ein Drittel der Spanier und Engländer zahlen

Dennoch glaubt Raiola, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Balotelli sein Heimatland ein weiteres Mal verlässt. Die italienischen Topklubs hätten nicht die finanziellen Möglichkeiten, um mit Spanien oder England zu konkurrieren. Im Interview mit der italienischen Zeitung Corriere dello Sport sagte Raiola: "Die Serie A hat zur Zeit nicht die Kraft, Topspieler anzuziehen. Italienische Teams bezahlen ein Drittel dessen, was einige in England oder Spanien ausgeben können."

"Ich weiß nicht, wie lang die italiensiche Liga sich Mario Balotelli noch leisten kann. Es wird der Tag kommen, an dem es unmöglich sein wird, ihn zu halten."

Raiola hat außerdem betont, dass sein Klient Zlatan Ibrahimovic den französischen Meister nicht verlassen wird: "Ibra wird hundertprozentig in Paris bleiben", erklärte Raiola abschließend.

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