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Der Stürmer glaubt, während seiner Zeit in der Premier League unfair behandelt worden zu sein und schiebt die Schuld vor allem auf die internationalen Medien.

Mailand. Mario Balotelli hat offenbart, dass er "wirklich glücklich" darüber ist, England im Januar verlassen zu haben. Der Stürmer des AC Mailand kam von Manchester City zurück in die Serie A.

Drei Jahre verbrachte der 21-Jährige mit den "Citizens" in der Premier League, aber nachdem er sich mit Trainer Roberto Mancini überworfen hatte verschlug es ihn zurück nach Italien. Über diese Entscheidung musste er nach eigener Aussage nicht zweimal nachdenken, am Ende habe er sich im Etihad Stadium nur noch isoliert gefühlt.

Auf die Frage, ob er sich in England ungerecht behandelt fühlte antwortete Balotelli gegenüber CNN kurz und prägnant mit "Ja", ergänzte dann aber noch: "Ich bin nicht hier um darüber zu sprechen, ob ich mich unfair behandelt fühlte. Es ist mit egal. Ich bin weg aus England und glücklich darüber. Das ist alles."

Besseres Leben in Italien

Vor allem sein Privatleben habe sich seit seines Wechsels verbessert: "Ich habe meine Familie und meine Freunde in der Nähe. Ich kann relaxen, habe mehr Privatsphäre als in England, obwohl ich dort alleine war."

Von Autounfällen über Dart-Attacken zu Feuerwerks-Geschichten lieferte Citys "Enfant terrible" immer wieder negative Schlagzeilen, doch seit er ein großes Thema in Italien ist, empfinde er sich als "normalen Typen", der die Pressemeinung über seinen Charakter ändern wolle.



"Diese Dinge, über die die Zeitungen in England damals schrieben, einige davon waren wahr", so Balotelli, der anfügte: "Andere sind wirklich nur Einbildungen der Journalisten. Aber wenn Du ein Bild zu einer Person auf diese Weise kreierst denkt jeder Du bist so, Du lügst und das alles ist wahr."

Balotelli weiter: "Manchmal träum ich davon alleine zu sein und dass keiner mit mir spricht. Frauen zu lieben ist normal, denke ich. Autos? Ich mag schnelle Autos und ich sehe kein Problem darin."

Fußballgeschäft muss sein

Trotz seiner Sehnsucht nach Ruhe versteht der 21-Jährige das Fußballgeschäft: "Fußball ist wichtig und jeder guckt es. Wenn man berühmt ist muss man Fotos und Autogramme geben, vor allem für die Kinder." Dass jeder Freunde und Kritiker hat ist ihm auch klar: "Natürlich, selbst wenn Du der beste der Welt bist gibt es Leute die Dich mögen und Leute, die Dich nicht mögen. Was mir wichtig ist, ist, dass Leute, die mich wirklich kennen wissen wie ich wirklich bin."

Der italienische Nationalspieler findet sich damit ab, nicht jedem gefallen zu können: "Leute, die mich nicht kennen lesen Zeitungen und schauen fern. Fernsehen ist dazu geschaffen viele Meinungen zu bilden, also kann ich nicht jedem den echten Mario zeigen."

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