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An seine Zeit bei Inter denkt Diego Forlan nicht gern zurück. Sportlich betrachtet war sein Engagement ein Desaster, genauso wenig fand er Anschluss in Mailand. Er wurde gemieden.

Porto Alegre. Erinnert sich Diego Forlan an seine kurze Zeit bei Inter Mailand, hat er keinen Grund Freudensprünge zu machen. In 18 Einsätzen kam er gerade einmal auf zwei Treffer für die Mailänder. Außerdem wurde er neben dem Platz von seinen Mitspielern gemieden, beinahe wie ein Außenseiter behandelt.

"Ich wusste, dass ich Inter verlassen würde. Ich wollte mich bei meinen Mitspielern verabschieden, aber sie haben meine Anrufe nicht entgegen genommen", sagte der uruguayische Nationalspieler jetzt im Interview mit Four Four Two. Im Prozess des Abschieds von San Siro hatte nicht einmal der Teammanagerr für ihn Zeit: "Ich habe versucht, Ivan Cordoba zu erreichen, aber ein Mitarbeiter des Vereins hat mir irgendwelchen Mist erzählt, dass es am folgenden Tag schwierig wäre, zu ihm zu gehen und Auf Wiedersehen zu sagen."

"Ich war nicht willkommen"

"Die Message war klar. Ich war nicht mehr willkommen", erinnerte sich Forlan. Im Sommer 2012 wechselte er zum SC Internatcional nach Porto Allegre, wo er für den brasilianischen Erstligisten in 19 Spielen bisher fünf Treffer erzielt hat. Heute kann Forlan Inter und die persönliche Enttäuschung wegwischen, denn: "Fußball ist immer noch mein Leben."

"Ich kann zurückblicken auf einen Sport, der gut zu mir war", sinnierte der Stürmer, der am 19. Mai 34 Jahre alt wird. "Ich durfte neben Suarez, Aguero, Van Nistelrooy, Riquelme und Leandro Damiao spielen und unter Trainern wie Ferguson oder Pellegrini."

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