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Der italienische Angreifer wurde von den Vorwürfen, er habe Gegenspieler Pogba im Turiner Derby rassistisch beleidigt, freigesprochen.

Turin. Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini ist von einem Sportgericht in seiner Heimat von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden. Dem 27 Jahre alten Angreifer des FC Turin war zur Last gelegt worden, im Derby gegen Juventus (0:2) am 28. April seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Paul Pogba (20) fremdenfeindlich beschimpft zu haben.

Beleidigungen zugegeben

Nach der Untersuchung der gesammelten Beweise sei den Vorwurf nicht zweifelsfrei belegbar, urteilte Richter Gianpaolo Tosel.

Meggiorini hatte zugegeben, Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba beleidigt zu haben, die verbalen Angriffe seien laut Meggiorini jedoch nicht rassistisch gewesen.

Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

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