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Der Mittelfelstratege hatte während seiner Zeit beim AC Mailand hochkarätige Angebote, aber Präsident Berlusconi verhinderte einen Wechsel.

Turin. Mittelfeldstar Andrea Pirlo vom designierten italienischen Meister Juventus Turin verrät in seiner Autobiographie, dass er zu seinen Milan-Zeiten mehrere hochkarätige Angebote aus Spanien und England hatte. AC-Präsident Silvio Berlusconi verhinderte einen Wechsel. 

"Ich war bereits mit Chelsea einig. Dann legte Berlusconi sein Veto ein, ich musste bei Milan bleiben. Ich war auch in sehr guten Gesprächen mit Fabio Capello und wäre 2006 fast zu Real Madrid gewechselt", schrieb Pirlo in seiner am 30. April zunächst nur auf Italienisch erscheinenden Autobiographie "Penso quindi gioco" ("Ich denke, also spiele ich"). 

"Beste Entscheidung meiner Karriere" 

Auch ein Wechsel zum FC Barcelona habe einmal kurz bevorgestanden, doch erneut sei Berlusconi eingeschritten, heißt es im Buch des 33-Jährigen weiter. Zugleich beteuerte der Spielmacher, dass der Wechsel zu Juventus im Jahr 2011 "die beste Entscheidung meiner Karriere" war. 

Seine zehn Jahre im Trikot des AC Milan von 2001 bis 2011 möchte der Weltmeister von 2006 dennoch nicht missen: "Die Zeit war einfach reif für eine Veränderung. Ich musste neue Eindrücke sammeln. Der Wechsel war für beide Seiten das Beste." 

Trainerlaufbahn eine Option 

Bei der Präsentation seiner Autobiographie erklärte der 33-jährige Pirlo, dass er sich eine Trainerkarriere durchaus vorstellen kann: "Dank Antonio Conte habe ich einen gewissen Drang entwickelt, selbst Trainer zu werden. Dafür bin ich ihm dankbar. Wir werden sehen, was in der Zukunft passiert." 

Pirlos Vertrag bei Juventus läuft noch bis 2014. Mit den Bianconeri steht der Mittelfeldspieler unmittelbar vor der erfolgreichen Titelverteidigung in der Serie A.

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